Nach Augsburg-Pleite: Köln will 'den Fluch brechen' und gegen Dortmund punkten
Köln will Fluch brechen: Kwasniok fordert Punkte gegen Dortmund

Nach Augsburg-Pleite: Köln will 'den Fluch brechen' und gegen Dortmund punkten

Die Ergebnis-Krise des 1. FC Köln hält unvermindert an. Nach der 0:2-Niederlage beim FC Augsburg am Freitagabend ist der Frust bei den Rheinländern groß. Trainer Lukas Kwasniok erteilte seinem Team einen klaren Auftrag für die kommenden Wochen: 'Den Fluch brechen' und endlich gegen einen der Top-Klubs der Bundesliga punkten.

Kölner Frust nach nächtlicher Heimreise

'Wir sind natürlich bedient', sagte Kwasniok nach dem Spiel, das am Jubiläums-Abend des FCA stattfand. Der Coach mühte sich, den Blick nach vorne zu richten: 'Nächste Woche kommt Dortmund, da hast du wieder nichts zu verlieren. Und dann müssen wir halt irgendwann mal gegen einen der Großen punkten, auch wenn uns das bisher noch nicht ganz so häufig gelungen ist.'

Der Trainer betonte: 'Erst recht nicht am Samstagabend, aber irgendwann ist immer das erste Mal.' Diese Einstellung soll das Team aus der aktuellen Krise führen.

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Hacken-Tor vergrößert die Probleme

Die Augsburger feierten durch das 2:0 in ihrem 500. Spiel in Deutschlands Top-Spielklasse den 150. Sieg und verschärften damit die Kölner Probleme erheblich. Portugal-Talent Rodrigo Ribeiro sorgte in der 55. Minute mit einem feinen Hacken-Tor für die Führung, Alexis Claude-Maurice traf in der Nachspielzeit ins leere FC-Tor zum Endstand.

'Das war jetzt kein Zuckerschlecken für die Zuschauer. Eigentlich ein klassisches Freitagabend-0:0-Spiel', analysierte Kwasniok die Partie. 'Jetzt ist ja klar, dass der Druck etwas größer wird. Das ist doch ganz logisch.'

Statistik spricht eine deutliche Sprache

Die Zahlen sind alarmierend für die Kölner:

  • Nur 2 Siege aus den letzten 15 Spielen
  • Aktuell 24 Punkte auf dem Konto
  • Tabellensituation bleibt bedrohlich

Mittelfeldspieler Tom Krauß forderte: 'Man sieht ja, dass unten die Teams gegen die Großen auch gewinnen können. Und das müssen wir auch: Punkten in den ganz entscheidenden Spielen jetzt, in den ganz entscheidenden Wochen.'

El Mala nur halbe Stunde im Einsatz

Besonders auffällig war der späte Einsatz von Starspieler Said El Mala, der erst für die letzte halbe Stunde eingewechselt wurde. Kwasniok begründete diese Entscheidung ausführlich: 'Alles andere wäre verantwortungslos. Eine halbe Stunde war das Maximum der Gefühle.'

Der Coach erklärte: 'Er hat diese Woche einfach nicht trainiert und keinen Sprint gezogen.' Kwasniok betonte, er sei 'happy' gewesen, dass der Offensivspieler überhaupt zur Verfügung gestanden habe.

Augsburg atmet auf - Köln unter Druck

Während die Augsburger mit nun 31 Punkten zumindest vorerst erleichtert durchatmen können, bleibt die Situation für Köln angespannt. Kwasniok zeigte sich dennoch überzeugt: 'Wir haben zu Beginn performt, haben Spiele gewonnen, die uns jetzt eben nach wie vor die Möglichkeit geben, über dem Strich zu stehen.'

Der Trainer machte deutlich: 'Aber wir sind keine Menschen, die mit geschlossenen Augen durchs Leben laufen, sondern wir haben die Augen schon offen und wissen, dass wir Spiele gewinnen müssen in der Zukunft. Aber diese Überzeugung, die trage ich in mir.'

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der 1. FC Köln tatsächlich 'den Fluch brechen' kann und die dringend benötigten Punkte gegen die Spitzenmannschaften der Liga holt.

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