Die drei Klopp-Szenarien: Wie lange bleibt der Fußball-Star bei Red Bull?
Klopp bei Red Bull: Drei Szenarien für die Zukunft

Die drei Klopp-Szenarien: Wie lange hält die Zusammenarbeit wirklich?

Ein brisanter Bericht der Salzburger Nachrichten hat für erhebliche Unruhe in der Fußballwelt gesorgt. Demnach könnte Jürgen Klopp (58) trotz eines Vertrags bis 2029 bereits nach gut einem Jahr als Head of Global Soccer bei Red Bull vor dem Abschied stehen. Der Getränkekonzern soll mit der Arbeit des ehemaligen Star-Trainers zunehmend unzufrieden sein.

Offizielles Dementi und kritische Fragen

Konzernchef Oliver Mintzlaff (50) weist die Gerüchte entschieden zurück: Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen. Im Gegenteil: Wir sind extrem zufrieden mit der Arbeit von Jürgen Klopp. Dennoch stellt sich die Frage, wie lange die Partnerschaft zwischen dem erfolgreichen Trainer und dem internationalen Konzern tatsächlich halten wird.

Klopp ist seit über einem Jahr für alle RB-Fußballklubs verantwortlich, darunter Leipzig, New York und Bragantino in Brasilien. Seine Aufgabe besteht darin, mit einer übergeordneten Strategie Synergien zu schaffen und alle Vereine zu verbessern. Bisher bleibt der durchschlagende Erfolg allerdings aus.

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Drei mögliche Zukunftsszenarien für Jürgen Klopp

1. Wechsel zum DFB als Bundestrainer

Die Spekulationen um Klopp als zukünftigen Bundestrainer sind ein Dauerbrenner. Uli Hoeneß (74) betonte gegenüber BILD jüngst, dass er sich Klopp in dieser Rolle gut vorstellen könnte. Entscheidend wird die Leistung der deutschen Nationalmannschaft unter Julian Nagelsmann (38) bei der anstehenden WM in den USA, Kanada und Mexiko sein. Klopp selbst hält sich bedeckt und sagte im RTL-Interview mit Monica Lierhaus (55) nur: Never say never. Insider sind überzeugt: Sollte Deutschland Klopp nach der WM benötigen und er den Job annehmen wollen, würde Mintzlaff ihn am Ende freigeben.

2. Trainerjob bei Real Madrid

Seit Wochen wird Klopp als Wunschkandidat von Real-Madrid-Präsident Florentino Pérez (78) gehandelt. Die Königlichen suchen seit der Entlassung von Xabi Alonso (44) im Januar einen neuen Star-Trainer. Übergangscoach Alvaro Arbeloa (43) steht bereits in der Kritik und wird im Sommer voraussichtlich gehen. Der renommierte spanische Journalist Guillem Balague erklärte bei der BBC: Real Madrid will Klopp zu 100 Prozent. Sollte es zu einem Wechsel kommen, würde Mintzlaff auf eine sehr hohe Ablösesumme bestehen – ähnlich wie bei Julian Nagelsmanns Wechsel zu Bayern München 2021, der RB Leipzig knapp 20 Millionen Euro einbrachte.

3. Klopp bleibt bei Red Bull

Klopp betonte zuletzt mehrfach, wie sehr er seine neue Position genießt. Im Januar erklärte er bei Servus TV, dass ihm nach seiner Zeit in Liverpool die Energie für den straffen Trainer-Alltag fehlte: Ich wollte diesen ganz straffen Terminkalender, den ich über 25 Jahre gelebt habe, so nicht mehr machen. Gleichzeitig unterstrich er: Ich mag lange Beziehungen, und die bei Red Bull hat gerade erst angefangen. Eine Rückkehr ins tägliche Trainergeschäft ließ er zwar offen, doch eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Red Bull erscheint durchaus plausibel.

Eine Auszeit ist unwahrscheinlich

Das vierte theoretisch denkbare Szenario – dass Klopp bei Red Bull aufhört, ohne einen neuen Job anzutreten, und erneut eine Pause einlegt – gilt als äußerst unwahrscheinlich. Solange Klopp nicht von sich aus gehen möchte, erscheint eine Trennung im Sommer unrealistisch. Die Zusammenarbeit zwischen dem erfahrenen Fußballexperten und dem internationalen Konzern bleibt damit spannend zu beobachten.

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