Bayern-Trainer Kompany als Glücksfall gefeiert: Meistertitel nur erster Schritt
Der Münchner Trainer Vincent Kompany erhält nach dem Gewinn der 35. deutschen Meisterschaft mit dem FC Bayern München großes Lob von allen Seiten. Um die weiteren Saisonziele nicht zu gefährden, bleiben die Feierlichkeiten jedoch bewusst zurückhaltend.
Emotionaler Jubel und überschwängliches Lob
Nach dem souveränen 4:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart jubelte Vincent Kompany emotional vor den Fans, während die Vereinsführung auf der Tribüne stolz ihren Erfolgstrainer feierte. Bayern-Präsident Herbert Hainer stimmte ein überschwängliches Loblied auf den Belgier an: „Vincent Kompany ist wirklich ein Glücksfall für uns, das muss man echt sagen: Das ist wie ein Sechser im Lotto“, schwärmte Hainer in seiner euphorischen Reaktion.
Der 40-jährige Trainer führe die Mannschaft nicht nur exzellent und lasse attraktiven Fußball spielen, sondern strahle auch eine besondere Ruhe aus. „Er wirkt unheimlich positiv nach außen“, betonte Hainer weiter. „Das tut uns allen gut, das tut der Mannschaft gut, das tut auch uns als Verein gut. Und insofern ist ihm ein großer Teil dieses Erfolges, den wir haben, zuzuschreiben.“
Anerkennung von allen Seiten
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sprach von einer „außergewöhnlichen“ Arbeit des Trainers und betonte: „Das macht echt Spaß.“ Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann würdigte Kompanys Leistung: „Es ist ihm in beeindruckender Weise gelungen, eine Mannschaft zu formen, die den Titel nicht nur souverän, sondern mit einer herausragenden Teamleistung auch noch spektakulär gewonnen hat.“
Für Kompany bedeutet dieser Triumph bereits die zweite deutsche Meisterschaft in Folge seit seinem Amtsantritt bei den Bayern. Doch die Saison ist noch lange nicht beendet, und die Münchner haben noch größere Ambitionen.
Weitere Titel im Visier
Nun stehen zwei weitere prestigeträchtige Wettbewerbe im Fokus: In der Champions League erwarten die Bayern ein Gigantenduell mit Paris Saint-Germain am 28. April und 6. Mai. Bereits am Mittwoch wollen sie im Halbfinale des DFB-Pokals bei Bayer Leverkusen erstmals seit 2020 wieder ins Berliner Finale einziehen.
Herbert Hainer zeigte sich zwar angesichts der herausfordernden Aufgaben angespannt, aber dennoch zuversichtlich: „Auf der anderen Seite, wenn man sieht, mit welcher Freude diese Mannschaft spielt, mit welchem Enthusiasmus und auch mit welchem Willen bis zur letzten Sekunde, da muss uns nicht bange sein.“
Verhaltene Feierlichkeiten
Um die weiteren Titelträume nicht zu gefährden, blieben die Feierlichkeiten nach dem Meisterschaftsgewinn bewusst verhalten. In der Arena-Loge gab es lediglich ein gemeinsames Essen. Jan-Christian Dreesen betonte: „Wir haben den wichtigsten Titel gewonnen, die Meisterschaft. Aber es ist ‚more to come‘. Wir haben jetzt am Mittwoch ein ganz, ganz wichtiges Spiel. Wir wollen unbedingt mal wieder nach Berlin.“
Sportvorstand Max Eberl unterstrich diese Ambitionen mit den Worten: „Wir wollen noch mehr Pokale.“ Ab Montag konzentriert sich das Team daher vollständig auf die Vorbereitung der entscheidenden Spiele, um die erfolgreiche Saison mit weiteren Titeln krönen zu können.



