Kompany gesperrt im Champions-League-Hinspiel gegen PSG: Bayern-Coach muss draußen bleiben
Kompany gesperrt: Bayern-Coach fehlt im Hinspiel gegen PSG

Kompany gesperrt im Hinspiel gegen PSG: Bayern-Coach muss draußen bleiben

Der FC Bayern München steht im Halbfinale der Champions League, doch der Weg dorthin war spektakulär und teuer. Beim dramatischen 4:3-Sieg im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid kassierte Trainer Vincent Kompany eine folgenschwere Gelbe Karte – seine dritte in diesem Wettbewerb. Diese führt zu einer automatischen Sperre für das nächste Spiel.

Innenraumverbot für den Bayern-Coach

Genau diese Sperre trifft den FC Bayern nun im wichtigsten Spiel der Saison. Am 28. April muss die Mannschaft im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain ohne ihren Chefcoach am Spielfeldrand auskommen. Kompany wird das Spiel aus der Ferne verfolgen müssen, während einer seiner Assistenten die taktischen Kommandos übernimmt.

„Ich finde die Entscheidung nicht richtig und zu hart“, sagte der 40-jährige Belgier über die Gelbe Karte, die ihm Schiedsrichter Slavko Vinčić in der ersten Halbzeit des Real-Madrid-Spiels zeigte. Kompany hatte sich über ein vermeintliches Foulspiel an Bayern-Verteidiger Josip Stanisic beschwert. „Ich glaube, es ist auch normal in dieser Phase, dass ich da was sage“, erklärte der Trainer in der Pressekonferenz.

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„Meine Worte waren nicht falsch“

Der Bayern-Coach betonte mehrfach, dass er respektvoll geblieben sei. „Meine Worte waren nicht falsch“, sagte Kompany mit Nachdruck. Gleichzeitig zeigte er sich verwundert über die Ungleichbehandlung: „Wenn man sieht, was auf dem Platz passiert, wie viele Leute meckern und was sagen...“

Welcher seiner Assistenten ihn im Pariser Prinzenpark-Stadion vertreten wird, konnte Kompany noch nicht sagen. „Wir werden in den nächsten Tagen darüber nachdenken“, erklärte der Trainer. Sorgen mache er sich aber nicht: „Es bleiben die Spieler, die das Spiel entscheiden.“

Eberl: „Um Gottes willen“

Bayerns Sportvorstand Max Eberl erfuhr erst im TV-Interview von der Sperre seines Trainers. Seine erste Reaktion war deutlich: „Jetzt ist der Trainer gesperrt – um Gottes willen.“ Doch der erfahrene Manager zeigte sich schnell pragmatisch: „Auch da werden wir eine Lösung finden, wie wir das dann hinbekommen.“

Bayern-Kapitän Manuel Neuer reagierte gelassener auf die Nachricht. „Das ist so eine Situation, die tangiert uns jetzt nicht auf dem Spielfeld“, meinte der Torwart. Der erfahrene Nationalspieler weiß, dass letztlich die Leistung der Spieler auf dem Platz entscheidet – unabhängig davon, wer am Spielfeldrand steht.

Rückkehr im Rückspiel

Die gute Nachricht für den FC Bayern: Beim entscheidenden Rückspiel am 6. Mai in der Münchner Allianz Arena darf Kompany seinen Trainerjob wieder aktiv ausüben. Bis dahin muss das Team jedoch die schwierige Aufgabe im Pariser Prinzenpark-Stadion ohne die direkte Anleitung ihres Cheftrainers bewältigen.

Die Sperre Kompanys kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Das Halbfinal-Hinspiel gegen den amtierenden Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain stellt eine der größten Herausforderungen der Saison dar. Nun muss der FC Bayern zeigen, dass er auch unter erschwerten Bedingungen zu Spitzenleistungen fähig ist.

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