Bayern-Trainer Vincent Kompany hat sich nach dem Sieg gegen den 1. FC Heidenheim zur hohen Anzahl an Gegentoren geäußert, die der Rekordmeister in der vergangenen Woche hinnehmen musste. Auf die Frage eines Journalisten, ob ihm die Gegentor-Anzahl Sorgen bereite, antwortete der Belgier ausführlich.
Die Pressekonferenz im Detail
Nach dem 3:1-Erfolg gegen Heidenheim stand Kompany den Medien Rede und Antwort. Dabei wurde er direkt mit der defensiven Anfälligkeit seiner Mannschaft konfrontiert. „Bereitet Ihnen die Gegentor-Anzahl Sorgen?“, lautete die kritische Frage. Kompany nahm diese gelassen auf und betonte, dass man als Team stets an der Verbesserung arbeite.
Kompany: „Wir arbeiten daran“
„Natürlich analysieren wir jede Partie genau. Die Anzahl der Gegentore ist ein Thema, das wir intern besprechen. Aber wir haben auch viele positive Aspekte gesehen, wie die Offensive und den Teamgeist“, erklärte der 40-Jährige. Er verwies darauf, dass die Mannschaft in den letzten Spielen viele Tore erzielt habe, was zeige, dass die Balance stimme. Dennoch räumte er ein, dass man in der Defensive konzentrierter agieren müsse.
Statistik der letzten Woche
In den vergangenen drei Pflichtspielen kassierte der FC Bayern insgesamt sieben Gegentore – eine ungewöhnlich hohe Zahl für den Rekordmeister. Besonders auffällig war die Anfälligkeit bei Kontern und Standardsituationen. Kompany kündigte an, diese Schwachstellen im Training gezielt zu adressieren. „Wir haben eine junge Mannschaft, die noch lernen muss. Aber das Potenzial ist riesig“, so der Trainer.
Die Fans des FC Bayern hoffen, dass die Defensive in den kommenden Spielen wieder stabiler steht. Am nächsten Wochenende wartet ein schwieriges Auswärtsspiel, bei dem die Abwehr erneut gefordert sein wird.



