Kovac verteidigt Brandt-Vergleich mit Wirtz und Musiala
Kovac verteidigt Brandt-Vergleich mit Wirtz und Musiala

Niko Kovac hat sich erneut zu seinem umstrittenen Vergleich von Julian Brandt mit den deutschen Top-Talenten Florian Wirtz und Jamal Musiala geäußert und die Fähigkeiten seines Spielmachers nachdrücklich verteidigt. Der Trainer von Borussia Dortmund hatte im Februar 2025 vor einem Auswärtsspiel beim VfL Bochum erklärt, dass Brandt „irgendwo in der Range“ von Wirtz und Musiala anzusiedeln sei. Diese Aussage sorgte damals für Diskussionen und wurde von vielen Seiten kritisch hinterfragt.

Kovac: „Viele haben mich ausgelacht“

Im Podcast „Phrasenmäher“ von Bild blickte Kovac nun auf die damalige Debatte zurück. „Viele haben mich ja für den Vergleich ein bisschen ausgelacht, aber ich kenne Jule schon sehr lange und weiß, welche Fähigkeiten er gerade mit dem Ball hat“, sagte der 54-Jährige. Er untermauerte seine Einschätzung mit konkreten Leistungsdaten: „Und wenn man sich seine Quoten anschaut, wären wir ohne ihn mit Sicherheit nicht dort gelandet, wo wir gerade stehen.“

Brandts Abschied im Sommer

Borussia Dortmund belegt in der laufenden Bundesliga-Saison den zweiten Platz hinter dem FC Bayern München. Brandt steuerte in der Saison 2025/26 sieben Tore und vier Vorlagen bei. Dennoch wird der 30-Jährige den Verein im Sommer nach Vertragsende verlassen, um eine neue Herausforderung zu suchen. Kovac bedauerte den Abschied, zeigte aber Verständnis: „Er ist ein großartiger Fußballer und Mensch. Beide Seiten haben sich jetzt aber entschieden, etwas anderes machen zu wollen, was auch okay ist. Daher gehen wir und er neue Wege – und im allerbesten auseinander.“

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