Krösche kritisiert WM-Ausbootung von Larsson scharf
Krösche: WM-Ausbootung Larssons schlicht falsch

Sportvorstand Markus Krösche von Eintracht Frankfurt hat scharfe Kritik an der Entscheidung des schwedischen Nationaltrainers Graham Potter geübt, Mittelfeldspieler Hugo Larsson nicht für die Weltmeisterschaft 2026 zu nominieren. „Diese Entscheidung ist sportlich schlicht nicht zu erklären. Hugo hat sich in den vergangenen Jahren auf höchstem Niveau entwickelt, konstant Leistung gebracht und zählt zu den absoluten Schlüsselspielern unserer Mannschaft“, sagte Krösche.

Kein Platz im schwedischen WM-Kader

Potter hatte am Dienstag sein Aufgebot für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) bekanntgegeben. Während Spieler wie Daniel Svensson (Borussia Dortmund), Eric Smith (FC St. Pauli), Alexander Bernhardsson (Holstein Kiel) und Mattias Svanberg (VfL Wolfsburg) berücksichtigt wurden, fehlt Larsson. „34 Pflichtspiele in dieser Saison sprechen eine eindeutige Sprache. Wer solche Leistungen ignoriert, sendet das falsche Signal an jeden Profi, der sich Woche für Woche alles erarbeitet“, äußerte der Ex-Profi.

Krösche: „Schlicht falsch“

Krösche betonte, dass Larsson die Nominierung mehr als verdient gehabt hätte. „Für uns ist klar: Hugo hätte die Nominierung mehr als verdient gehabt. Diese Entscheidung ist nicht nur unverständlich, sondern aus unserer Sicht schlicht falsch.“ Der 21-jährige Schwede ist in dieser Saison ein zentraler Bestandteil der Frankfurter Mannschaft und hat in 34 Pflichtspielen überzeugt. Die Nichtberücksichtigung sorgt daher für Unverständnis bei den Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt.

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