Kwasniok verabschiedet sich emotional im Stadion - Ein Tag nach FC-Aus
Kwasniok verabschiedet sich emotional im Stadion

Emotionaler Abschied im RheinEnergie Stadion: Kwasniok verabschiedet sich von FC-Profis

Nur einen Tag nach seiner überraschenden Freistellung hat Lukas Kwasniok (44) die Gelegenheit genutzt, sich persönlich von seiner Mannschaft zu verabschieden. Der ehemalige Trainer des FC Köln traf sich am Montagabend mit den Profis im RheinEnergie Stadion, um endgültig einen Schlussstrich unter seine Amtszeit zu ziehen.

Versöhnlicher Abschied nach turbulenten Tagen

Die Verabschiedung verlief deutlich harmonischer als bei manchen Vorgängern. Während Gerhard Struber (49), der aktuelle Trainer von Bristol, in der Aufstiegssaison 2025 keine Möglichkeit zur Verabschiedung erhalten hatte, ermöglichte der FC Kwasniok diese Geste. Alle verfügbaren Spieler, die sich nicht auf Länderspielreisen befanden, kamen nach dem ersten Training unter neuem Trainer René Wagner (37) ins Stadion.

Nach Informationen der BILD sprach Kwasniok in der Kabine noch einmal emotional zu seiner ehemaligen Mannschaft. Er bedankte sich für die gemeinsame Zeit und wünschte den Profis für den Endspurt im Abstiegskampf alles Gute. Bis zuletzt war er vom Erfolg der Mannschaft überzeugt, trotz der sieben sieglosen Spiele in Folge.

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Starke Geste gemeinsam mit Co-Trainer Kaspari

Nicht nur Kwasniok, sondern auch sein ebenfalls freigestellter Co-Trainer Frank Kaspari (55) nutzte die Gelegenheit zum Abschied. Beide hatten bis zuletzt gehofft, im Amt bleiben zu können, entsprechend groß waren Enttäuschung und Frust nach der Entscheidung am Sonntag.

Sportdirektor Thomas Kessler (40) hatte seinem Trainer die Nachricht persönlich überbracht und betonte am Montag: „Es hat dann auch etwas mit Respekt zu tun, dass man sich persönlich zusammensetzt.“ Kessler erklärte weiter: „Ich habe ihm das sehr sachlich mitgeteilt. Das ist natürlich kurz nach so einer Entscheidung nicht immer ganz einfach, dann auch lange zu sprechen, aber wir haben eine Zeit lang zusammengesessen und haben uns über die Punkte ausgetauscht.“

Akribische Arbeit bis zum letzten Moment

Kessler würdigte die Arbeit seines ehemaligen Trainers: „Er war natürlich enttäuschung. Lukas hat sich sehr akribisch mit der Situation auseinandergesetzt und hat bis zum letzten Moment alles dafür getan, die Saisonziele zu erreichen.“ Diese Anerkennung unterstreicht den professionellen Umgang mit dem Trainerwechsel, der im Vergleich zu früheren Abschieden deutlich reibungsloser verlief.

Die persönliche Verabschiedung im Stadion markiert den offiziellen Abschluss von Kwasnioks Zeit beim FC Köln und zeigt, dass trotz sportlicher Enttäuschungen der respektvolle Umgang miteinander gewahrt blieb.

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