WM 2026: Lahm skeptisch zu deutschen Chancen einen Monat vor Turnierstart
Lahm skeptisch zu deutschen WM-Chancen

München - Einen Monat vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm die Chancen der deutschen Mannschaft skeptisch beurteilt. Zwölf Jahre nach dem letzten Triumph in Brasilien räumte der 42-Jährige zwar ein, dass das DFB-Team über gute Einzelspieler verfüge, die bei Top-Vereinen unter Vertrag stünden. Doch die jüngeren Turnierergebnisse sprächen eine andere Sprache.

Lahm: Mannschaft nicht gewachsen

„Nur die Vergangenheit hat es jetzt nicht unbedingt gezeigt, dass wir als Mannschaft wirklich gewachsen sind in den letzten Jahren oder über die letzten Turniere“, sagte Lahm bei einer Veranstaltung von „Münchner Merkur/tz“. Seit dem WM-Sieg 2014 in Rio de Janeiro war Deutschland zweimal bereits in der Vorrunde gescheitert, und auch bei Europameisterschaften reichte es nicht mehr für den Einzug ins Finale.

Favoriten aus Lahms Sicht

„Deswegen sind Favoriten sicher andere, wenn ich an Frankreich oder Spanien denke, vielleicht sogar Portugal auch“, erklärte Lahm. Dennoch ließ er die Tür einen Spalt offen: „Aber möglich ist es immer.“ Der frühere Abwehrspieler hatte nach dem WM-Gewinn seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet und ist seitdem als Unternehmer und Sportfunktionär tätig. Aktuell berät er seinen früheren Verein VfB Stuttgart.

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Keine Rückkehr zum FC Bayern

Auf die Frage nach einer möglichen Rückkehr zum FC Bayern antwortete Lahm klar: „Also ich bin gut ausgelastet und ich habe Freude daran. Mein Leben ist toll. Und deswegen mache ich mir gerade keine Gedanken, wenn ich ehrlich bin, über den FC Bayern.“ Damit stellte er Spekulationen über eine erneute Zusammenarbeit mit dem Rekordmeister eine Absage.

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