Lars Kornetka übernimmt bei Eintracht Braunschweig: Neuer Trainer mit Bayern-Vergangenheit
Lars Kornetka wird neuer Trainer von Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig präsentiert Lars Kornetka als neuen Cheftrainer

In einer dringenden Reaktion auf die sportliche Krise hat Eintracht Braunschweig am Dienstag einen Trainerwechsel vollzogen. Nach fünf sieglosen Spielen in Serie und dem enttäuschenden 1:1 gegen Paderborn wurde Heiner Backhaus (44) von seinen Aufgaben entbunden. Um den drohenden Abstieg aus der 2. Bundesliga noch abzuwenden, setzen die Verantwortlichen nun auf einen erfahrenen Nachfolger mit besonderem Hintergrund.

Von Rangnicks Assistent zum Braunschweiger Retter

Der neue Mann an der Seitenlinie heißt Lars Kornetka. Der 48-Jährige ist seit 2022 Assistent von Ralf Rangnick bei der österreichischen Nationalmannschaft und wird diese Position bis nach der Weltmeisterschaft im kommenden Sommer beibehalten. Vor seiner Zeit beim ÖFB sammelte Kornetka wertvolle Erfahrungen als Analyst bei Top-Klubs wie Bayern München, Schalke 04 und der TSG Hoffenheim. Trainerpraxis erwarb er unter anderem als Co-Trainer von Roger Schmidt bei PSV Eindhoven.

Benjamin Kessel, Geschäftsführer von Eintracht Braunschweig, zeigte sich begeistert von der Verpflichtung: „Mit Lars verpflichten wir einen äußerst ambitionierten Trainer, der in unterschiedlichsten Rollen bereits umfangreiche Erfahrungen auf höchstem Niveau gesammelt hat. In intensiven Gesprächen hat er uns sowohl mit seiner inhaltlichen Herangehensweise als auch im zwischenmenschlichen Bereich vollständig überzeugt.“

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Langfristiger Vertrag und große Herausforderung

Kornetka hat bei den Niedersachsen einen ligaunabhängigen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben – ein deutliches Zeichen des langfristigen Vertrauens. Der neue Trainer äußerte sich enthusiastisch über seine neue Aufgabe: „Ich freue mich außerordentlich auf diese Chance bei der Eintracht. Den Weg des Vereins verfolge ich bereits seit langer Zeit: Braunschweig ist ein Name im deutschen Fußball, der mit zahlreichen Erfolgen und einer extrem hohen Identifikation der Fans verbunden ist.“

Er ergänzte: „Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren vom ersten Moment an äußerst zielführend, sodass wir schnell eine Einigung erzielen konnten. Ich danke Benjamin Kessel und dem gesamten Vorstand für das entgegengebrachte Vertrauen. Gleichzeitig möchte ich mich bei Ralf Rangnick für die offene und ehrliche Kommunikation bedanken. Mein ausdrücklicher Dank gilt auch den Verantwortlichen beim Österreichischen Fußball-Bund, die diesen Wechsel ermöglicht haben.“

Brenzlige Tabellensituation

Die Aufgabe für Kornetka könnte kaum größer sein: Neun Spieltage vor Saisonende belegt Eintracht Braunschweig lediglich Rang 15 in der 2. Bundesliga. Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt derzeit einen einzigen Punkt – eine äußerst prekäre Ausgangslage für den neuen Trainer. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Kornetka mit seiner Erfahrung aus der Bayern-Vergangenheit und der Arbeit mit Rangnick den rettenden Impuls geben kann.

Die Eintracht-Fans hoffen inständig, dass der Wechsel auf der Trainerposition den dringend benötigten Turnaround bringt und den traditionsreichen Verein vor dem Abstieg bewahrt. Kornetka steht vor der Herausforderung, nicht nur sportliche Erfolge zu erzielen, sondern auch die besondere Identifikation zwischen Verein und Fans, die er in seiner ersten Stellungnahme hervorhob, mit neuem Leben zu füllen.

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