RB Leipzigs Frust nach Wolfsburg-Remis: Harder wütet über Schiedsrichter-Entscheidung
Leipzig-Star wütet nach Schiri-Entscheidung gegen Wolfsburg

RB Leipzig verpasst wichtigen Sieg gegen Wolfsburg

Die Roten Bullen mussten sich am 16. Februar 2026 mit einem enttäuschenden 2:2-Unentschieden gegen den abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg begnügen. Durch diesen Punktverlust rutschte RB Leipzig erneut auf den fünften Tabellenplatz ab und muss weiter um die begehrte Champions-League-Qualifikation zittern.

Statistisch überlegen, doch Chancenverwertung mangelhaft

Trotz statistischer Überlegenheit mit 20 Torschüssen, davon zehn auf das Tor, reichte es für die Sachsen nur zu einem späten Punktgewinn. Die Chancenverwertung blieb erneut mangelhaft, obwohl Leipzig nach zweimaligem Rückstand noch zum Ausgleich kam.

Strittige Szene in der 33. Minute

Besonders eine Szene in der 33. Minute beim Stand von 0:0 sorgte für Diskussionsstoff. Winter-Leihe Brajan Gruda spielte rechts auf Stürmer Conrad Harder raus, der den Ball annahm und aus dem Strafraum gehen wollte. Wolfsburgs Shiogai stellte dem dänischen Angreifer noch im Strafraum ein Bein – eine eindeutig strittige Situation.

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Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck ließ jedoch weiterlaufen und konnte sich die Szene nicht erneut ansehen. Auch der Video-Assistent im Kölner Videokeller griff nicht ein, was bei RB Leipzig für großen Unmut sorgte.

Harders Wutausbruch nach Abpfiff

Nach dem Schlusspfiff stapfte Stürmer Conrad Harder wütend in den Kabinengang. Sein lautes „stupid referee“ – zu Deutsch: dummer Schiedsrichter – war deutlich zu vernehmen. Der impulsive Däne stand noch lange fassungslos in den Katakomben des Stadions.

Auch Teamkollege Christoph Baumgartner suchte das Gespräch und verbrachte mehrere Minuten in der Schiedsrichterkabine, um die umstrittene Entscheidung zu diskutieren.

Wiederholter Ärger mit Schiedsrichter-Entscheidungen

Harders Frust ist durchaus nachvollziehbar. Bereits im DFB-Pokal-Viertelfinale in München war ein Foul von Verteidiger Josip Stanisic an Leipzigs Antonio Nusa nicht geahndet worden. Diesmal gegen Wolfsburg schaltete sich der VAR erst gar nicht ein – für die Leipziger Verantwortlichen eine inakzeptable Situation.

Trainer Werner mit beißender Kritik

Trainer Ole Werner äußerte nach dem Spiel bei Sky deutliche Kritik: „Es ist natürlich ein klarer Elfmeter. Ich möchte mich aber nicht wieder über die Schiedsrichter hochfahren. Aktuell ist es so, dass wir eigentlich immer einen Tag nach dem Spiel einen Anruf bekommen und sich irgendjemand für irgendwas entschuldigt.“

Der 37-jährige Coach fügte sarkastisch hinzu: „Entschuldigen muss sich niemand, weil das keiner mit Absicht macht. Aber es wäre doch ganz schön, wenn im Kölner Keller auch bei unseren Spielen der Strom mal wieder an wäre.“ Auf den Karneval in Köln angesprochen, grinste Werner: „Ja, vielleicht geht da einer als Phantom der Oper oder mit Augenklappe und sieht es deshalb nicht.“

Sportliche Konsequenzen für Leipzig

Das Unentschieden gegen Wolfsburg bedeutet einen herben Rückschlag für die Champions-League-Ambitionen von RB Leipzig. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner muss nun in den verbleibenden Spielen maximale Punkte holen, um den Anschluss an die internationalen Plätze nicht zu verlieren.

Die wiederholten Kontroversen um Schiedsrichter-Entscheidungen belasten zusätzlich die Stimmung im Leipziger Lager, wo man sich zunehmend ungerecht behandelt fühlt.

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