RB Leipzig sichert sich langfristig die Dienste von Elvira Herzog
Der Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat einen wichtigen Personalentscheid für die Zukunft getroffen. Die Sachsen haben den Vertrag mit ihrer Stammtorhüterin Elvira Herzog vorzeitig um drei Jahre verlängert. Die 26-jährige Schweizer Nationalspielerin wird damit bis zum Jahr 2028 für die Roten Bullen zwischen den Pfosten stehen.
Vertrauensbeweis für die Nummer eins
Die Vereinsführung zeigte sich hochzufrieden mit der Vertragsverlängerung. Viola Odebrecht, Leiterin Frauenfußball bei RB Leipzig, betonte die Bedeutung der Torhüterin: „Als unsere aktuelle Nummer eins ist sie ein wichtiger Bestandteil des Teams und gibt der Mannschaft Rückhalt und Stabilität.“ Odebrecht verwies zudem auf die positive Entwicklung der Spielerin, die bereits „enorme Schritte“ gemacht habe.
Herzogs Weg zu den Roten Bullen
Elvira Herzog wechselte im Sommer 2022 vom 1. FC Köln zu RB Leipzig und hat seitdem eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen:
- 91 Pflichtspiele für die Roten Bullen
- Aufstieg in die Bundesliga in ihrer ersten Saison
- Vier Champions-League-Einsätze für ihren früheren Verein FC Zürich
Die Torhüterin begann ihre Karriere in ihrer Schweizer Heimat beim FC Zürich, bevor sie den Schritt nach Deutschland wagte.
Ambitionierte Zukunftspläne
Herzog selbst begründete ihre Entscheidung für die Vertragsverlängerung mit den ambitionierten Zielen des Klubs. „Der Ehrgeiz des Klubs hat mich überzeugt“, erklärte die Keeperin. „Hier wird kein Stillstand akzeptiert, sondern es geht immer darum, sich weiterzuentwickeln.“ Diese Einstellung passe perfekt zu ihren eigenen sportlichen Zielen.
Die vorzeitige Vertragsverlängerung unterstreicht das gegenseitige Vertrauen zwischen Spielerin und Verein. Für RB Leipzig bedeutet die langfristige Bindung einer Leistungsträgerin Planungssicherheit im Torhüterbereich. Herzog wiederum erhält die Möglichkeit, ihre Karriere in einem ambitionierten Umfeld weiterzuentwickeln und sich in der Frauen-Bundesliga zu etablieren.
Die offizielle Bekanntgabe erfolgte am Mittwoch durch den Verein. Damit ist eine der zentralen Personalien für die kommenden Jahre im Frauenfußball von RB Leipzig geklärt.



