Bayer Leverkusen erreicht mit torlosem Remis das Champions-League-Achtelfinale
Leverkusen mit Nullnummer ins Achtelfinale der Champions League

Leverkusen zieht mit enttäuschender Leistung ins Achtelfinale ein

Die Fußballprofis von Bayer Leverkusen haben sich nach einem torlosen Remis gegen Olympiakos Piräus den Einzug ins Achtelfinale der Champions League gesichert. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand zeigte sich nach dem 0:0 im heimischen Stadion jedoch alles andere als euphorisch und kritisierte die eigene Leistung deutlich.

Selbstkritische Stimmen nach der Partie

Kapitän Robert Andrich äußerte sich bei Amazon Prime deutlich unzufrieden: „Das war heute so eine Art Schaulaufen. Zum Glück hat der Gegner es nicht bestraft“. Das Weiterkommen sei das einzig Positive an diesem Abend gewesen. Der Mittelfeldspieler forderte von seinem Team „wesentlich mehr Galligkeit“ für die kommenden Aufgaben.

Mitspieler Jonas Hofmann, der in dieser Saison erstmals in der Königsklasse zum Einsatz kam, teilte diese Einschätzung: „Das war leider kein Zuckerschlecken von uns“. Der Nationalspieler kündigte sogar „vielleicht ein Frustbier“ an und betonte: „Heute ist keiner da, der zufrieden sein kann“.

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Verlauf der torlosen Begegnung

Die Grundlage für das Weiterkommen hatten die Leverkusener bereits in der vergangenen Woche im Hinspiel in Griechenland mit einem 2:0-Sieg gelegt. Vor heimischer Kulisse im ausverkauften BayArena mit 30.210 Zuschauern tat sich die Werkself jedoch schwer, gefährliche Torchancen zu kreieren.

Frühe Akzente setzte vor allem Patrik Schick, der im Hinspiel beide Tore erzielt hatte. Bereits in der 4. Minute verfehlte ein Kopfball des Tschechen knapp den Pfosten. Zwei Minuten später scheiterte er mit einem Lupfer über den herausgeeilten Gästekeeper Kostas Tzolakis.

Die beste Gelegenheit der Partie hatte Alejandro Grimaldo in der 62. Minute, als sein Schuss aus spitzem Winkel nur die Latte traf. Auch Robert Andrich scheiterte später mit einem Kopfball nach einer Ecke am Aluminium.

Defensive Stabilität als Schlüssel zum Erfolg

Mit der Zwei-Tore-Führung aus dem Hinspiel im Rücken ging Leverkusen kein unnötiges Risiko nach vorn ein. Stattdessen verteidigte die Mannschaft engmaschig und ließ den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren, ohne jedoch ernsthaft ins finale Drittel der Griechen zu kommen.

Olympiakos Piräus, lautstark angetrieben von 2.000 mitgereisten Fans, die Bayers Ballbesitzphasen wiederholt mit einem Pfeifkonzert begleiteten, fand kaum Mittel, die Leverkusener Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die wenigen Unsicherheiten der Hausherren, wie ein Fehlpass von Aleix Garcia im eigenen Strafraum in der 28. Minute, nutzten die Gäste nicht aus.

Ausblick auf das Achtelfinale

Im Achtelfinale der Champions League wartet nun ein schwerer Gegner auf Bayer Leverkusen. Die Werkself muss sich auf ein Duell mit dem FC Bayern München oder dem FC Arsenal gefasst machen. Für diese Aufgabe wird die Mannschaft nach eigener Einschätzung deutlich mehr Leidenschaft und Kampfgeist zeigen müssen als im torlosen Remis gegen Olympiakos.

Trainer Kasper Hjulmand hatte nach der 0:1-Pleite bei Union Berlin wieder auf seine Stammformation gesetzt. Im Vergleich zum Hinspiel rückte Jonas Hofmann für Ernest Poku auf den rechten Flügel. Während des Spiels musste Hjulmand Ibrahim Maza nach einer Verletzung durch Poku ersetzen – für den 20-Jährigen ging es nach der Auswechslung direkt in die Kabine.

Die Leverkusener Profis klatschten sich nach dem Abpfiff pflichtbewusst, aber ohne große Begeisterung ab. Die Qualifikation für die nächste Runde steht zwar, doch die Art und Weise der Leistung ließ bei allen Beteiligten den Wunsch nach deutlicher Verbesserung für die kommenden Herausforderungen laut werden.

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