Loitzer Erfolgsserie gerissen: Niederlage im Spitzenspiel gegen Murchin/Rubkow
Loitzer Erfolgsserie gerissen: Niederlage gegen Murchin/Rubkow

Loitzer Erfolgsserie gerissen: Niederlage im Spitzenspiel gegen Murchin/Rubkow

Die beeindruckende Serie des SV Loitzer Eintracht in der Fußball-Kreisoberliga Vorpommern-Greifswald ist nach zehn Spielen ohne Niederlage beendet. Im Spitzenspiel gegen den Tabellendritten SV Murchin/Rubkow unterlag die Eintracht mit 0:2 (0:1) und musste sich erstmals seit längerer Zeit wieder geschlagen geben. Beide Gegentore fielen dabei in der zweiten Spielhälfte, was die Enttäuschung für die Loitzer Mannschaft und ihre Fans noch verstärkte.

Loitz-Coach: „Ein Spiel auf Augenhöhe“

Trotz dieser ersten Heimniederlage in der laufenden Saison bleibt Loitz mit weiterhin 33 Punkten unangefochtener Tabellenerster. Trainer Maik Milkowski zog eine nüchterne Bilanz: „Es war das erwartet schwere Spiel. In der ersten Spielhälfte hielten wir dagegen, taten uns aber gegen die sehr kompakt agierende gegnerische Abwehr schwer. Es war durchgehend ein Spiel auf Augenhöhe. Den Ausschlag gab, dass uns in vorderster Linie der letzte Wille fehlte, um den Rückstand zu drehen.“

Nach anfänglichen Loitzer Torannäherungen, die jedoch ohne echte Torgefahr blieben, übernahmen die Gäste aus Murchin/Rubkow zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Erst ab Mitte der ersten Halbzeit gelang es der Eintracht, sich aus dem anhaltenden Druck des Gegners zu befreien. Beide Teams konzentrierten ihre Taktik fortan darauf, auf Fehler der anderen Mannschaft zu warten. Drei Minuten vor der Halbzeitpause bewahrte Eintracht-Keeper Jari Krüger sein Team mit einer herausragenden Parade nach einem tückischen Aufsetzer vor einem frühen Rückstand.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Elfmeter bringt Gäste auf die Siegerstraße

Direkt nach dem Wiederanpfiff startete Loitz eine energische Angriffsoffensive. Finn Werning verfehlte zweimal aus vielversprechender Schussposition das Tor. In der 54. Minute nahm das Unglück seinen Lauf: Ein Loitzer Abwehrspieler schoss sich im eigenen Strafraum den Ball an die Hand. Den fälligen Elfmeter konnte Krüger zwar parieren, war jedoch gegen den Nachschuss von Tim Cieslak machtlos. Loitz griff weiterhin mutig an und entfachte ein intensives Powerplay, doch zweimal retteten gegnerische Abwehrspieler auf der Torlinie.

Mit fortschreitender Spielzeit fanden die Eintracht-Spieler keine effektiven Mittel, um der kompakten und kompromisslos agierenden Abwehr von Murchin/Rubkow beizukommen. Vier Minuten vor dem Abpfiff nutzte Patrick Nehls ein katastrophales Loitzer Fehlabspiel und traf zum 2:0-Endstand für die Gäste. Eintracht-Kapitän Robert Asmus fasste die Situation treffend zusammen: „Wir haben verloren, weil wir kein Tor geschossen haben. Unser eigenes Unvermögen und das Glück des Tüchtigen für Murchin/Rubkow sorgten für diese erste Heimniederlage.“

Loitzer Eintracht spielte mit: Krüger - Fr. Foth, Herrmann (79. Rossow), Asmus, Friedrich, A. Werning (46. Baumann), Fl. Foth (46. Bläsing), Mo. Milkowski, Münse, F. Werning, Larsen (46. Martius)

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration