Lok Leipzig festigt Tabellenführung mit souveränem 3:0 in Luckenwalde
Lok Leipzig baut Führung in Regionalliga aus

Lok Leipzig marschiert weiter: 3:0 in Luckenwalde festigt die Spitzenposition

Der Regionalliga-Spitzenreiter Lok Leipzig hat am Samstag einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Beim Auswärtsspiel gegen den FSV Luckenwalde setzte sich die Mannschaft von Trainer André Schmidt mit einem souveränen 3:0 durch und baute die Tabellenführung auf nun acht Punkte aus. Verfolger FC Carl Zeiss Jena, der am Freitag beim 1:2 in Eilenburg patzte, hat zwar noch ein Spiel weniger, muss aber den Rückstand erst einmal aufholen.

Frühe Parade und Eigentor bringen Lok auf Kurs

Lok Leipzig, diesmal in komplett weißer Ausrüstung, konnte sich zunächst bei Torwart Andreas Naumann bedanken. Bereits in der dritten Minute verhinderte der Schlussmann mit einer spektakulären Parade einen frühen Rückstand, als er einen Schuss von Tim Maciejewski mit langem rechten Arm parierte. Danach bekam der Favorit das Spiel allmählich unter Kontrolle.

Nachdem ein Kopfball von Stefan Maderer in der 13. Minute noch knapp über das Tor ging, fiel wenig später das Führungstor. Eine Flanke von Eren Öztürk wurde von Torjäger Dorian Cevis nicht ganz unter Kontrolle gebracht, doch Luckenwaldes Kapitän Andreas Pollasch lenkte den Ball unglücklich ins eigene Netz – 0:1 in der 30. Minute.

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Cevis trifft nach Vertragsverlängerung

Fünf Minuten vor der Pause legte Dorian Cevis nach einer geschickten Ablage von Stefan Maderer nach. Der Mittelfeldspieler, dessen Vertrag sich erst kürzlich nach dem Spiel gegen Eilenburg um ein Jahr verlängert hatte, traf von der Strafraumgrenze mit dem rechten Fuß präzise ins lange Eck zum 0:2. Sportchef Toni Wachsmuth kommentierte zur Halbzeit im MDR: „Es war ein kompliziertes Spiel, das wussten wir vorher. Auf dem kleinen Platz verspringen viele Bälle, aber wir haben unsere Chancen genutzt.“

Lok kontrolliert die zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit überließ Lok dem Gegner bewusst den Ballbesitz und zog sich taktisch klug zurück. Luckenwaldes Torwart Florian Palmowski stand zeitweise sogar nah an der Mittellinie und war aktiv im Spielaufbau integriert, doch den Brandenburgern fiel trotz eines Vierfach-Wechsels kaum etwas ein. In der 77. Minute verpasste Phil Butendeich nach einem abgewehrten Freistoß knapp den Anschlusstreffer, als er den Ball über das Tor drosch.

Am Ende brachte Lok das Spiel problemlos über die Runden. Min-gi Kang, der in der 85. Minute eine gelbe Karte für eine Schwalbe kassierte, knallte in der Nachspielzeit sogar noch das 0:3 ins Netz. Stefan Maderer resümierte im MDR zufrieden: „Alles in allem war es ein guter Tag für uns. Wir haben unsere Aufgaben erfüllt und die Führung ausgebaut.“

Mit diesem Sieg festigt Lok Leipzig nicht nur die Tabellenspitze, sondern demonstriert auch die mentale Stärke im Titelrennen. Die Mannschaft zeigte eine geschlossene Leistung und ließ dem Gegner kaum Raum für gefährliche Aktionen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob der Vorsprung bis zum Saisonende gehalten werden kann.

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