Lok Leipzig im Super-Finale: „Wir wollen die Schale“
Lok Leipzig im Super-Finale um die Meisterschaft

Dieser Spieltag wird nichts für schwache Nerven. Im Fernduell kämpfen Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena im Saisonfinale der Regionalliga Nordost um den Meistertitel. Jedes Tor kann die Konstellation am Samstag (ab 14 Uhr) verändern.

Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena im Fernduell

Spitzenreiter und Titelverteidiger Lok spielt gegen Magdeburg II. Der punktgleiche Verfolger Jena (vier Tore schlechter) trifft auf Erfurt. Der MDR überträgt in der Konferenz. Auf den Rängen werden zudem die Liveticker glühen. Es ist das wahrscheinlich spannendste Finale, das die Regionalliga Nordost bisher gesehen hat. „Wir gehen auf jeden Fall davon aus, dass wir einen Sieg brauchen“, sagt Trainer Jochen Seitz (49). „Was Jena schlussendlich macht, können wir nicht beeinflussen.“ Er weiß jedoch: „Wir haben natürlich eine gewisse Drucksituation. Doch die Jungs können gut damit umgehen. Denn wenn wir mit dieser Konstellation nicht umgehen können, dann brauchen wir auch nicht in die 3. Liga aufzusteigen.“

Personelle Lage entspannt sich etwas

Die soll in Leipzig-Probstheida endlich her, nachdem es zuvor in der Relegation gegen Verl und Havelse nicht gereicht hatte. Würzburg wäre nun der dritte Gegner. Doch zunächst muss eben die Meisterschaft verteidigt werden. Trotz aller personellen Probleme. Die torgefährlichen Stefan Maderer und Jonas Arcalean fehlen weiter. Der immer gesetzte Innenverteidiger Lukas Wilton (wurde am Mittwoch 31) muss noch eine Rotsperre abbrummen. Leise Hoffnung gibt es für die Rückkehr von Innenverteidiger Laurin von Piechowski. Auch die Stürmer Djamal Ziane und Luc Elsner sollen so langsam, allerdings nicht komplett, wieder hergestellt sein. Seitz: „Ich glaube, kaum eine Mannschaft der Welt kann Leistungsträger in dieser Anzahl ersetzen. Das ist unglaublich schwierig. Und trotzdem haben wir noch so viele Punkte geholt, dass wir jetzt ein Endspiel haben.“

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Der Coach wird wie immer vor solchen entscheidenden Spielen wenig schlafen. Um seiner Mannschaft vor dem Anpfiff diese Worte mit auf den Platz zu geben: „Wir können in diesem einen Spiel ganz, ganz viel erreichen. Es ist ein besonderes Spiel für uns alle, für den ganzen Verein. Das muss man einfach auf dem Platz sehen. Das heißt, wir müssen alles raushauen, was wir haben. Wir wollen die Meisterschale wie im Vorjahr wieder nach oben halten. Es geht darum, den i-Punkt auf die gesamte Saison zu setzen.“ Flügelflitzer Ayodele Adetula (28): „Wir wollen die Saison mit einem Sieg am Samstag zu einem guten Ende bringen.“

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