Lok Leipzig triumphiert nach Chemnitz-Niederlage: Siebeck-Doppelpack beschert klaren Heimsieg
Lok Leipzig siegt 3:0: Siebeck-Doppelpack nach Chemnitz-Klatsche

Lok Leipzig setzt deutliches Zeichen nach Chemnitz-Rückschlag

Nach der enttäuschenden 0:3-Niederlage beim Chemnitzer FC hat der 1. FC Lok Leipzig in der Regionalliga Nordost einen beeindruckenden Befreiungsschlag gelandet. Der Tabellenführer besiegte den FC Eilenburg am Samstagnachmittag mit einem klaren 3:0-Erfolg und präsentierte sich damit wieder in gewohnter Stärke.

Trainer Seitz reagiert mit Personalwechseln

Lok-Trainer Jochen Seitz hatte nach der deutlichen Niederlage in Chemnitz Konsequenzen gezogen und sein Team auf drei Positionen verändert. Maderer ersetzte Ziane im Angriff, während die zuvor gesperrten Spieler Cevis und Siebeck wieder in die Startformation zurückkehrten. Maier und Kang mussten dafür zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Doch der Spitzenreiter tat sich anfangs schwer, ins Spiel zu finden. Eilenburg verteidigte mutig und kompakt, während den Leipzigern lange Zeit die kreativen Ideen fehlten. Erst nach etwa 25 Minuten steigerte sich der Druck der Gastgeber merklich. Farid Abderrahmane verfehlte in der 36. Minute nach einer Ecke mit einem Kopfball knapp das Tor – dies blieb die einzige wirklich gefährliche Aktion der ersten Halbzeit.

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Grözingers präzise Ecken bringen den Durchbruch

Nach der Pause änderte sich das Spielbild jedoch grundlegend. Zwei präzise Standardsituationen von Grözinger bescherten Lok Leipzig innerhalb von zehn Minuten die entscheidende Führung.

In der 49. Minute schlug Grözinger eine Ecke von links zentral vor das Tor, wo Alexander Siebeck völlig unbedrängt ins rechte Eck köpfte und damit die verdiente Führung erzielte. Nur zehn Minuten später, in der 59. Minute, war es erneut eine Ecke von Grözinger – dieses Mal von rechts. Der Ball kam auf den ersten Pfosten, wo Maderer eher unfreiwillig verlängerte. Siebeck reagierte blitzschnell und spitzelte das Leder mit hochgestrecktem Bein über die Linie zum 2:0.

Maderer setzt den Schlusspunkt

Nach dem Doppelpack von Siebeck drückte Lok Leipzig bei einsetzendem Nieselregen weiter aufs Tempo. Die Gäste aus Eilenburg hatten zwar in der 64. Minute durch Griebsch eine gute Chance auf den Anschlusstreffer, doch Torhüter Naumann hielt sicher. Dies blieb jedoch nur ein kurzes Aufflackern der Eilenburger.

Denn bereits drei Minuten später, in der 67. Minute, machte der Torjäger Maderer den Deckel auf die Partie. Bei einem Konter auf der linken Seite hatte Adetula jede Menge Platz vor sich und legte perfekt in die Mitte ab. Dort war Maderer mitgelaufen und schob den Ball an Pieles vorbei zum endgültigen 3:0 ins Tor.

Mit diesem überzeugenden Sieg festigt der 1. FC Lok Leipzig seine Spitzenposition in der Regionalliga Nordost. Die Mannschaft hat nun 16 Siege aus 15 Spielen und führt die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung sowie einem Spiel weniger als der Verfolger FC Carl Zeiss Jena souverän an. Die Reaktion auf die Chemnitz-Niederlage konnte damit kaum deutlicher ausfallen.

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