Lok Leipzig trifft auf Publikumsliebling Lukas Wenzel in Aufstiegsspielen
Lok Leipzig trifft auf Ex-Publikumsliebling Wenzel

Die Aufstiegsspiele zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und den Würzburger Kickers sorgen für ein besonderes Wiedersehen. Mit Lukas Wenzel (27) trifft Lok auf einen ihrer ehemaligen Publikumslieblinge, der inzwischen als Torwarttrainer in Würzburg tätig ist.

Erinnerungen an die Relegation 2020

Wenzel stand bereits im Kader, als Lok Leipzig 2020 in den Aufstiegsspielen an Verl scheiterte. „Leider verpassten wir knapp den Aufstieg in die 3. Liga. Wir spielten in der Relegation zweimal unentschieden und sind aufgrund der Auswärtstorregel nicht aufgestiegen“, erinnert er sich auf seiner Homepage. „Es kam ziemlich bitter für mich, denn ich hatte mir im Winter einen Außenbandriss sowie ein schweres Knöchel-Ödem zugezogen, was zur Folge hatte, dass ich die letzten drei Monate kein Spiel mehr machen konnte. Ich entschied mich, den Verein im Sommer zu verlassen und blickte wieder etwas regionaler.“

Karriere nach Leipzig

Nach seiner Zeit in Leipzig wechselte Wenzel zum TSV Aubstadt und später zum 1. FC Schweinfurt 05. Dann kam das Angebot der Würzburger Kickers, wo er seine ersten Schritte als Torwarttrainer machte. Zunächst betreute er die Jugendmannschaften von der U15 bis zur U19, mittlerweile ist er für die erste Herrenmannschaft verantwortlich. „Das Gesamtpaket gefällt mir sehr gut und ich fühle mich in meiner Rolle als Torwarttrainer total wohl“, schreibt er.

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Vorfreude auf das Wiedersehen

Trotz seiner neuen Rolle freut sich Wenzel auf das Wiedersehen mit Leipzig. Von seinen damaligen Mitspielern ist nur noch Djamal Ziane übrig. Die Zeit bei Lok bleibt für ihn unvergessen. „Da es nicht aufgrund fehlender Leistung, sondern meiner Körpergröße nicht ganz für den Profikader des 1. FC Nürnberg gereicht hat, ging es für mich zu einem der größten Traditionsvereine. Wunderschöne zwei Jahre durfte ich mir das Trikot des 1. FC Lokomotive Leipzig überziehen und kam direkt in meinen ersten beiden Jahren im Männerbereich auf ungefähr 25 Startelfeinsätze in der Regionalliga Nordost. Spiele wie beim Chemnitzer FC vor etwa 10.000 Zuschauern zählen bis heute noch zu den schönsten Momenten in meiner Karriere.“

Vielleicht kommt mit dem Aufstieg in die 3. Liga für ihn ein weiterer großer Moment hinzu – auch wenn er dann bestimmt ein kleines bisschen mit seinem Ex-Klub leiden würde.

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