Der Abstiegskampf in der 2. Bundesliga spitzt sich zu. Der 1. FC Magdeburg hat bereits 36 Punkte gesammelt, was in den vergangenen fünf Jahren meist für den Klassenerhalt gereicht hätte. In der Saison 2019/2020 musste der 1. FC Nürnberg mit 37 Punkten in die Relegation. In dieser Spielzeit könnte diese Punktzahl nicht einmal dafür ausreichen. So eng war es lange nicht im Kampf um den Klassenerhalt. Das weiß auch FCM-Abräumer Falko Michel (25).
Michel: „Dieses Jahr ist es extrem spannend“
„Dieses Jahr ist es extrem spannend. Sehr viele Mannschaften sind unten dabei und sehr viele holen ihre Punkte. Ich denke, dass es bis zum Ende spannend bleiben wird. Wenn wir aber unser Spiel durchbringen, dann wird es immer schwierig für den Gegner. Und wenn es wieder ein 1:0 wird für uns, dann ist es mir auch egal, wie wir gewinnen“, so Michel.
Michel ist von Magdeburgs Rettung überzeugt. Dennoch sieht er in den nächsten beiden Gegnern Holstein Kiel und dem 1. FC Kaiserslautern eine gewisse Gefahr.
Kiel und Kaiserslautern haben keinen Druck
„Es ist schwer gerade gegen Mannschaften, für die es um nichts mehr geht. Die können befreit aufspielen und haben keinen Druck. Wir müssen es gut einordnen können, dass wir nicht zu viel wollen. Es geht darum, geduldig zu sein. Am Ende ist aber wichtig, dass wir auf Sieg spielen“, erklärt Michel.
In den letzten Spielen hat der FCM zu einer neuen Stabilität in der Defensive gefunden. Auch Trainer Petrik Sander lobte die Abwehrarbeit. Michel sieht es ähnlich: „Wir haben viel wegverteidigt, auch vor allem in der Tiefe. Das ist die Basis, um die Spiele zu gewinnen. Dass wir immer ein Tor schießen können, das wissen wir. Und wenn wir die Null halten, dann steigen die Chancen, um zu gewinnen.“ Und am Ende die Klasse zu halten.



