1. FC Magdeburg und Ado Onaiwu beenden Zusammenarbeit nach kurzer Zeit
Der 1. FC Magdeburg und sein Angreifer Ado Onaiwu haben ihre gemeinsame Etappe nach nur einem halben Jahr beendet. Der 30 Jahre alte Stürmer verlässt den Zweitligisten und wird seine Karriere voraussichtlich in seiner japanischen Heimat fortsetzen. Dies gab der Verein aus der Elbestadt in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt.
Geringe Einsatzzeiten führen zur Trennung
Ado Onaiwu, der im vergangenen Sommer vom französischen Erstligisten AJ Auxerre zum 1. FC Magdeburg wechselte, konnte sich in der Mannschaft nicht nachhaltig durchsetzen. Der 1,80 Meter große Angreifer kam in der laufenden Saison lediglich in vier Zweitligaspielen sowie in drei Partien der Regionalliga mit der zweiten Mannschaft zum Einsatz. „Ado konnte sich bei uns leider nicht nachhaltig durchsetzen. Mit der Möglichkeit zur Rückkehr in seine Heimat Japan ergibt sich für ihn nun eine neue Perspektive“, erklärte Geschäftsführer Otmar Schork in der Vereinsmitteilung.
Perspektivwechsel für den japanischen Stürmer
Die Entscheidung zur Trennung fiel nach einer enttäuschenden Halbserie, in der Onaiwu nicht die erhoffte Rolle im Offensivspiel des FCM einnehmen konnte. Der Verein betonte, dass die Rückkehroption nach Japan für den Spieler eine sinnvolle neue Chance darstellt. Die kurze Zusammenarbeit endet damit für beide Seiten ohne größere sportliche Erfolge, was insbesondere angesichts der Ambitionen des Zweitligisten in der Rückrunde bedauerlich ist.
Für den 1. FC Magdeburg bedeutet der Abgang von Onaiwu eine personelle Lücke im Angriff, die in der Wintertransferphase möglicherweise noch geschlossen werden muss. Der Verein wird sich nun auf die verbleibenden Spieler konzentrieren, um die Saisonziele in der 2. Fußball-Bundesliga zu erreichen. Für Ado Onaiwu hingegen beginnt mit der erwarteten Rückkehr nach Japan ein neues Kapitel seiner fußballerischen Laufbahn.



