Mainz 05 bangt um Stürmer Silas nach schwerer Verletzung im Europapokal
Die Verantwortlichen des FSV Mainz 05 äußern sich besorgt über den Zustand von Stürmer Silas Katompa Mvumpa, der sich im Achtelfinalhinspiel der Conference League gegen Sigma Olmütz möglicherweise schwer verletzt hat. Trotz dieser düsteren Nachrichten zeigt sich die Mannschaft zuversichtlich, dass sie den Weg ins Viertelfinale des Europapokals schaffen kann.
Trainer Fischer: "Es sah nicht gut aus"
Nach dem torlosen Unentschieden gegen den tschechischen Pokalsieger äußerte Trainer Urs Fischer seine Besorgnis über die Verletzung von Silas. "Es sah nicht gut aus. Logisch, das steckst du nicht einfach weg. Man kann ihm nur gute Besserung wünschen", sagte der Schweizer Trainer in einer emotionalen Pressekonferenz. Die Szene, in der sich der Stürmer verletzte, wirkte zunächst unspektakulär, doch die Wiederholungen der TV-Bilder ließen Schlimmes erahnen.
Sportdirektor Bungert befürchtet Schienbeinbruch
Sportdirektor Niko Bungert wurde noch deutlicher in seiner Einschätzung, obwohl die offizielle medizinische Diagnose noch aussteht. "Bei Silas befürchten wir einen Schienbeinbruch", erklärte der ehemalige Profi. Bungert betonte die besondere Tragik dieser Verletzung: "Das ist sehr bitter, weil er ein sehr positiver Typ ist, der aber auch schon viele Verletzungen in der Vergangenheit hatte."
Optimismus trotz Verletzungssorgen
Trotz der möglicherweise schwerwiegenden Verletzung von Silas bleibt die Stimmung im Mainzer Lager grundsätzlich positiv. Die Mannschaft sieht im torlosen Remis gegen Olmütz eine machbare Ausgangslage für das Rückspiel. "Jetzt haben wir dennoch eine machbare Ausgangssituation und haben vor hoffentlich vollem Haus alles in der Hand", analysierte Sportdirektor Bungert die aktuelle Lage.
Konzentration auf Bundesliga und Europapokal
Bevor sich Mainz 05 ganz auf das Conference-League-Rückspiel konzentrieren kann, steht zunächst ein wichtiges Bundesligaspiel gegen den Tabellenkonkurrenten Werder Bremen an. Trainer Fischer räumte ein, dass seine Mannschaft im Hinspiel gegen Olmütz nicht ihre beste Leistung zeigte: "Es bedarf natürlich einer Leistungssteigerung, aber die Jungs haben alles versucht und da gibt's auch mal Tage, an denen es nicht so läuft." Dennoch bleibt die Überzeugung: "Mit dem Ergebnis kann man leben. Es heißt, du musst im Rückspiel gewinnen."
Der Traum vom ersten Europapokal-Viertelfinale in der Vereinsgeschichte des FSV Mainz 05 lebt also weiter, auch wenn die Sorgen um den verletzten Stürmer Silas die Freude über das erreichte Zwischenergebnis deutlich trüben. Die gesamte Mannschaft hofft nun auf eine positive Diagnose für ihren Teamkollegen und gleichzeitig auf einen erfolgreichen Abschluss der Conference-League-Mission.



