Mainz trotz 2:0-Vorsprung vor schwerer Aufgabe: 'Nochmal 90 Minuten durchs Feuer'
Mainz vor schwerer Aufgabe trotz 2:0 in Conference League

Mainz trotz 2:0-Vorsprung vor schwerer Aufgabe: 'Nochmal 90 Minuten durchs Feuer'

Der 1. FSV Mainz 05 stellt sich trotz des komfortablen 2:0-Hinspielsiegs in der Conference League gegen Racing Straßburg auf eine äußerst schwierige Herausforderung im Rückspiel ein. Das Ziel des rheinhessischen Fußballklubs ist jedoch eindeutig definiert: Der Einzug ins Halbfinale der europäischen Vereinswettbewerbe soll historisch gemacht werden.

Trainer Urs Fischer warnt: 'Es ist erst Halbzeit'

Nach der nächsten glanzvollen europäischen Nacht in der Geschichte des Vereins musste Trainer Urs Fischer umgehend eine wichtige Klarstellung vornehmen. 'Es ist erst Halbzeit', betonte der Schweizer Trainer des FSV Mainz 05 nach dem überzeugenden 2:0-Hinspielsieg im Viertelfinale der Conference League gegen den französischen Vertreter Racing Straßburg. Zwar sei die Ausgangslage für das anstehende Rückspiel am kommenden Donnerstag in Frankreich objektiv betrachtet 'nicht schlecht', doch Fischer mahnte zur Vorsicht: 'Gewonnen ist noch gar nichts.'

Selbst ein höherer Sieg, der aufgrund der zahlreichen Torchancen der Mainzer durchaus im Bereich des Möglichen gelegen hätte, hätte an dieser grundsätzlichen Einschätzung des erfahrenen Trainers nichts geändert. 'Im Fußball gibt es keine Garantien', erklärte Fischer mit Nachdruck. Der Trainer gab zwar zu, dass er 'logischerweise' gerne noch ein drittes Tor seines Teams gesehen hätte, zeigte sich aber dennoch mit dem Endergebnis zufrieden: 'Wir hätten aber auch den Abschlusstreffer bekommen können. Von daher passt das Resultat.'

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Sportdirektor Bungert: 'Wir müssen nochmal 90 Minuten durchs Feuer gehen'

Trotz der beiden Traumtore durch Kaishu Sano in der 11. Minute und Stefan Posch in der 19. Minute bleiben die Sinne der Mainzer Spieler und Verantwortlichen geschärft. Sportdirektor Niko Bungert warnte eindringlich vor möglichen Gefahren im Rückspiel: Bei einem Gegentor der Franzosen brenne es für Mainz bereits 'lichterloh'. 'Wir müssen nochmal 90 Minuten durchs Feuer gehen', betonte der ehemalige Mainzer Profi. In Straßburg erwarte das Team ein wahrer 'Hexenkessel', dessen besondere Atmosphäre und Herausforderung allen Beteiligten vollkommen bewusst sei.

Mittelfeldspieler Paul Nebel teilte diese vorsichtige Einschätzung und ergänzte: 'Wenn die ein Tor machen, kann es auswärts eklig werden'. Der junge Spieler bezog sich damit auf den Gegner aus dem Elsass und unterstrich die Notwendigkeit maximaler Konzentration: 'Deswegen müssen wir genauso fokussiert sein wie heute.'

Historische Chance auf erstes europäisches Halbfinale

Am kommenden Sonntag steht für den 1. FSV Mainz 05 zunächst ein Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg auf dem Programm, der seinerseits am Donnerstagabend mit einem 3:0-Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League ein beachtliches europäisches Erfolgserlebnis verbuchen konnte. Nur vier Tage nach diesem Bundesliga-Engagement wollen die Rheinhessen dann in Frankreich das erste europäische Halbfinale der gesamten Vereinsgeschichte endgültig klarmachen.

Dass dieser Schritt trotz der komfortablen 2:0-Ausgangslage keineswegs ein Selbstläufer darstellt, ist allen Beteiligten im Mainzer Lager vollkommen klar. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer bereitet sich intensiv auf eine der wichtigsten Partien der jüngeren Klubgeschichte vor, bei der es nicht nur um sportlichen Erfolg, sondern auch um historische Bedeutung für den Verein geht.

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