Matthäus lobt Ginter nach perfektem Europa-League-Spiel: Drängt sich der Innenverteidiger beim DFB auf?
Matthäus lobt Ginter: Drängt er sich beim DFB auf?

Matthäus mit Ritterschlag für Ginter nach überragender Europa-League-Leistung

Beim historischen Sieg des SC Freiburg in der Europa League ragte ein Spieler besonders heraus: Innenverteidiger Matthias Ginter. Der 32-Jährige lieferte im Viertelfinal-Hinspiel gegen Celta Vigo eine beeindruckende Gesamtleistung ab und erzielte in der 78. Minute sogar das Tor zum 3:0-Endstand. Die anschließenden Lobeshymnen fielen entsprechend euphorisch aus.

„Perfektes Spiel“: Matthäus gerät ins Schwärmen

RTL-Experte Lothar Matthäus zeigte sich nach dem Abpfiff begeistert von Ginters Auftritt. „Wir reden gerade von seinen Kopfballtoren, aber was der hinten für ein Stellungsspiel hat, was er für ein Auge hat, ist unglaublich“, erklärte der Rekordnationalspieler. Er fügte hinzu: „Er hat für mich das perfekte Spiel als Abwehrspieler gemacht, weil er ja auch vorne noch gefährlich ist.“

Die Diskussion um eine mögliche Rückkehr Ginters in die deutsche Nationalmannschaft wurde durch diese Leistung neu entfacht. Matthäus selbst vermied zunächst direkte Spekulationen: „Überragend, überragend, ich will jetzt nicht schon wieder auf die WM gucken“, sagte er, bevor Moderatorin Laura Papendick das Thema gezielt ansprach.

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Teamkollegen und Ginter selbst zur DFB-Frage

Vincenzo Grifo, der im Spiel das 1:0 erzielt hatte, äußerte sich diplomatisch zur möglichen Nominierung: „Das muss der Nagelsmann dann entscheiden, was er damit macht“. Der Mitspieler betonte jedoch Ginters Bedeutung für den Sport-Club: „Er ist wirklich ein hervorragender Spieler, der vorangeht und seine Leistung Woche für Woche bestätigt. Das ist schön und das hat er sich auch absolut verdient dieses Kompliment.“

Grifo führte weiter aus: „Er gibt uns unglaubliche Stabilität und das ist auch das, was wir von ihm erwarten als Weltmeister. Wir sind alle sehr glücklich und zufrieden mit ihm.“

Matthias Ginter selbst zeigte sich bezüglich einer möglichen WM-Teilnahme 2026 zunächst zurückhaltend. „Ich habe eigentlich alles dazu gesagt. Ich versuche, das, was ich machen kann, zu machen und zu beeinflussen. Alles Weitere wird man dann sehen“, erklärte der Innenverteidiger.

Auf die direkte Frage, ob er Lust auf ein DFB-Comeback habe, antwortete Ginter jedoch deutlich: „Ja klar. Ich habe immer gesagt, es ist das Allergrößte für Deutschland zu spielen. Ich durfte neun Jahre lang dabei sein und klar, ich habe nichts dagegen, würde ich sagen.“

Herausfordernde Konkurrenzsituation beim DFB

Seit seinem Nationalmannschaftsdebüt im März 2014 hat Ginter 51 Spiele für den DFB absolviert. Sein letzter Einsatz liegt allerdings fast drei Jahre zurück – ein Testspiel gegen die Ukraine im Juni 2023. Derzeit sieht sich der Freiburger Innenverteidiger mit namhafter Konkurrenz konfrontiert:

  • Jonathan Tah von Bayer Leverkusen
  • Nico Schlotterbeck vom Borussia Dortmund
  • Antonio Rüdiger von Real Madrid

Diese starke Konkurrenz macht eine Rückkehr in die Nationalmannschaft zu einer besonderen Herausforderung, doch Ginters aktuelle Leistungsform könnte Bundestrainer Julian Nagelsmann zum Nachdenken bewegen.

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