Manuel Neuer erklärt seinen Blackout: 'Es war einfach ein Schweineball'
Manuel Neuer erklärt seinen Blackout gegen Real Madrid

Manuel Neuer spricht über seine Fehlleistung gegen Real Madrid

Es war ein denkwürdiger Abend für Manuel Neuer, der normalerweise für seine sicheren Paraden und souveräne Spieleröffnung bekannt ist. Beim 4:3-Erfolg des FC Bayern München im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid zeigte der 40-jährige Torwart jedoch ungewöhnliche Schwächen, die fast das Aus bedeutet hätten.

Der verhängnisvolle Start nach nur 35 Sekunden

Bereits nach 35 Sekunden Spielzeit verursachte Neuer den ersten Gegentreffer. In einer Situation, die eigentlich harmlos schien, wollte der Bayern-Keeper den Ball zu seinem Mitspieler Josip Stanišić auf der rechten Seite spielen. Doch der Abwurf misslang komplett.

„Für mich war es schwierig in der Situation, weil ich den Ball zu Stani auf die rechte Seite spielen wollte. Ich treffe ihn sehr schlecht. Es war einfach ein Schweineball, den ich gespielt habe“, gestand Neuer nach dem Spiel, das den Bayern trotz allem den Einzug ins Halbfinale der Königsklasse bescherte.

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Ohne Druck schlug Neuer den Ball direkt in den Fuß von Real Madrids Youngster Arda Güler, der den Fehler eiskalt ausnutzte und zum 1:0 für die Königlichen einnetzte. Für die Spanier war dies der perfekte Start, mussten sie doch einen 1:2-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen.

Neuer spricht von einem 'Hallo-wach-Moment'

„Es war ein Hallo-wach-Moment für alle im Stadion, dass man gegen Real Madrid spielt und dass hier alles passieren kann. Das ist natürlich ein blöder Start für mich. Aber ich muss auch versuchen, das wegzustecken und weiterzuspielen, so wie wir es immer machen“, erklärte der Torwart, der im Hinspiel in Madrid noch zum „Man of the Match“ gekürt worden war.

Doch die Probleme für Neuer waren damit nicht beendet. Auch beim 2:1 für Real Madrid sah der Bayern-Keeper nicht gut aus. Wieder war Arda Güler der Torschütze, als Neuer einen Freistoß nicht entschärfen konnte und anschließend sinnbildlich im Tornetz hing.

Die Reaktion der Bayern-Verantwortlichen

Die Bayern-Bosse zeigten sich nach dem Spiel erleichtert, dass Neuers Aussetzer letztlich keine schwerwiegenden Folgen hatten. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen gestand: „Ich dachte nur: Bitte nicht! Zum Glück hat die Mannschaft ganz schnell das 1:1 geschafft.“

Sportvorstand Max Eberl ergänzte: „Du musst in so einem Viertelfinale nach so einem Fehler erst wieder zurückkommen. An einem Tag bist du der Hero, im anderen Spiel machst du den Fehler, der alles etwas schwerer macht.“

Neuer selbst bezeichnete den Abend als „Drama-Nacht“ gegen Madrid und fügte hinzu: „Das hat keiner so vorhersagen können.“ Trotz der persönlichen Fehlleistungen konnte der FC Bayern München am Ende mit einem 4:3-Erfolg die Halbfinalteilnahme sichern und damit Neuers Blackout vergessen machen.

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