Matthäus äußert Verdacht: Weiß er mehr über Kehls Wechsel zum HSV?
Matthäus: Verdacht zu Kehls Wechsel zum HSV

Matthäus äußert Verdacht: Weiß er mehr über Kehls Wechsel zum HSV?

Der überraschende Abschied von Sebastian Kehl bei Borussia Dortmund sorgt weiter für Gesprächsstoff. Nur einen Tag nach dem 3:2-Sieg gegen den HSV trennten sich die Wege des langjährigen Sportdirektors und des Bundesligisten mitten in der Saison. Während der BVB nun nach einem Nachfolger sucht, wird über die Zukunft des 46-Jährigen spekuliert – und Lothar Matthäus hat dabei einen konkreten Verdacht.

Sky-Experte sieht Hamburg als logische Option

Bei der Sendung „Sky90 – die Fußballdebatte“ äußerte der ehemalige Nationalspieler seine Einschätzung zur Situation. „Ich denke, dass es beiden gut tut, neue Wege zu gehen“, begann Matthäus seine Analyse. „Bei Sebastian hört man, dass Hamburg sehr stark interessiert ist. Da gibt es die Möglichkeit, als Sportchef zu arbeiten, das, was Lars Ricken bei Borussia Dortmund macht. Das ist ja nochmal ein bisschen höher anzusiedeln.“

Kehl war in den vergangenen Wochen bereits mehrfach mit der Nachfolge von Stefan Kuntz als Sport-Vorstand beim Hamburger SV in Verbindung gebracht worden. Für Matthäus würde diese Lösung durchaus Sinn ergeben: „Er hat super Transfers gemacht. Er hat 24 Jahre sehr erfolgreich, sehr gut gearbeitet. Er ist ein sehr ehrlicher Typ, ein sehr sympathischer Typ.“

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Boldt bestätigt die Passform

Unterstützung für diese Einschätzung kommt von Jonas Boldt, dem früheren Hamburger Sportvorstand. In der Sendung „BILD Sport bei WELT TV“ sagte der 44-Jährige: „Die Kommunikation, was da benötigt wird an einem Profil. Und ich finde, da passt Sebastian Kehl ganz gut drauf.“ Boldt glaubt, dass Kehl eine sinnvolle Ergänzung zu HSV-Vorstand Eric Huwer wäre, weil beide „in eine Richtung laufen, was extrem wichtig ist“.

Matthäus fasste seine Überzeugung mit deutlichen Worten zusammen: „Wer Sebastian Kehl bekommt, macht einen sehr guten Transfer.“ Der Sky-Experte wünschte dem ehemaligen Nationalspieler alles Gute für den nächsten Schritt und betonte, dass er hoffe, Kehl habe sich diese Entscheidung reichlich überlegt.

BVB sucht bereits Nachfolger

Während über Kehls Zukunft spekuliert wird, arbeitet Borussia Dortmund bereits an einer Lösung für die vakante Position. Aktuell gelten zwei Kandidaten als Favoriten für den Posten des Sportdirektors:

  • Alexander Rosen (46), zuletzt bei der TSG 1899 Hoffenheim tätig
  • Nils-Ole Book (40), aktuell Sportvorstand beim SV Elversberg

Die überraschende Trennung nach 24 Jahren gemeinsamer Zeit bei den Schwarz-Gelben markiert einen bedeutenden Einschnitt für den Verein. Kehl hatte den BVB in verschiedenen Funktionen begleitet und war zuletzt als Sportdirektor für die Transferpolitik verantwortlich.

Die Fußballwelt bleibt gespannt, wohin der Weg den erfahrenen Manager führen wird – und ob sich der Verdacht von Lothar Matthäus bewahrheiten wird.

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