Messi statt Biden: Lionel Messi besucht Donald Trump im Weißen Haus
Messi statt Biden: Lionel Messi besucht Trump im Weißen Haus

Messi statt Biden: Lionel Messi besucht Donald Trump im Weißen Haus

Das Runde muss ins Oval Office! Weltfußballer Lionel Messi, der mit Staatschefs normalerweise so wenig zu tun haben will wie mit der Ersatzbank, stand plötzlich im Machtzentrum der Welt. Während er eine Einladung von Joe Biden noch ausschlug, brachte ausgerechnet er nun Farbe ins Weiße Haus.

Pinkfarbene Geschenke im East Room

Plötzlich leuchtete es im East Room des Präsidenten: Zwischen Maßanzügen und steifen Protokollen stand Lionel Messi und drückte US-Präsident Donald Trump einen pinkfarbenen Fußball sowie ein Fußballtrikot mit der Nummer 47 für den 47. Präsidenten der USA in die Hand. Trump strahlte und erlebte einen PR-Auftritt, der nicht besser hätte inszeniert werden können.

Das auffällige Geschenk in Vereinsfarben überreichte Messi bei der Zeremonie zu Ehren von Inter Miami für den Gewinn des MLS Cups 2025. Seit Jahrzehnten empfangen Präsidenten Meisterteams, um sich im Glanz des Erfolgs zu sonnen. Dieser Besuch hatte eine besondere Note: Der Argentinier hatte bisher eine außergewöhnlich große Abneigung für politische Termine. Ob er erscheinen würde, war lange unklar.

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Messi schlug Einladung von Joe Biden aus

Im Januar 2025 hatte Messi noch eine Einladung von Präsident Joe Biden ausgeschlagen. Er sollte die Presidential Medal of Freedom, die wichtigste zivile Auszeichnung der USA, erhalten und sagte aus Termingründen ab. Trump genoss jetzt, dass ausgerechnet er den Superstar begrüßen durfte: „Es ist mir eine besondere Ehre, etwas sagen zu dürfen, was noch kein amerikanischer Präsident zuvor sagen konnte: ‚Willkommen im Weißen Haus, Lionel Messi‘“, so Trump.

Politikferner Superstar

Auch in seiner Heimat Argentinien hält sich Messi von der Politik fern. Als Argentinien 2022 den WM-Titel holte, ignorierte das Team den damaligen Staatschef Alberto Fernandez. Er hatte die Mannschaft eingeladen, vom Balkon des Präsidentenpalastes aus zu feiern. Messi wich sogar Ministern aus, als er in Buenos Aires aus dem Flugzeug stieg.

Selbst Argentiniens aktueller Präsident Javier Milei, enger Trump-Verbündeter in Lateinamerika, bekam bislang kein Selfie mit dem berühmtesten Mann des Landes samt 511 Millionen Instagram-Followern. Zur Politik verlor Messi auch im Weißen Haus kein Wort und versuchte auf der politischen Bühne, unpolitisch zu bleiben.

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