Real Madrid: Nächster Rückschlag für Éder Militao mit Oberschenkelverletzung
Die Verletzungssorgen bei Real Madrid nehmen kein Ende. Am Dienstagabend erlitt Innenverteidiger Éder Militao beim 2:1-Erfolg gegen Deportivo Alavés den nächsten bitteren Rückschlag in seiner ohnehin schon von Blessuren geprägten Saison.
Schockmoment im Bernabéu
Der Brasilianer musste noch vor der Halbzeitpause verletzt vom Feld. Nach einer Offensivaktion, bei der er nach einer Hereingabe von Jude Bellingham nur die Latte traf, blieb Militao im Strafraum sitzen und griff sich sofort an den hinteren linken Oberschenkel. Ohne Behandlung auf dem Rasen ging es für den 27-Jährigen direkt in die Kabine, was besorgtes Murmeln im Publikum auslöste.
Arbeloa muss erneut improvisieren
Trainer Álvaro Arbeloa reagierte umgehend und brachte Antonio Rüdiger für den angeschlagenen Abwehrchef. Zwischenzeitlich übernahm Aurélien Tchouaméni die Position im Abwehrzentrum, bis Rüdiger einsatzbereit war. Die Personalsituation in der Defensive bleibt damit weiterhin angespannt.
Peinliche Verletzungsserie setzt sich fort
Für Militao ist dies der nächste Dämpfer in einer Saison, die von Rückschlägen geprägt ist. Erst vor wenigen Wochen war der Innenverteidiger nach längerer Verletzungspause ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und hatte auf Stabilität gehofft. Nun droht erneut eine Zwangspause – ausgerechnet in der heißen Phase der Spielzeit.
Medizinische Untersuchungen stehen aus
Eine genaue Diagnose steht noch aus, medizinische Untersuchungen sollen zeitnah folgen. Sollte sich der Verdacht auf eine Muskelverletzung bestätigen, muss Arbeloa in der Defensive weiter improvisieren. Im Bernabéu brennt damit erneut das Verletzungs-Alarmlicht, während Militao sichtlich niedergeschlagen den Platz verließ.



