Müller scherzt über Klopp: 'Ich tippe auf Kloppo' als TV-Experte bei WM
Bayern-Legende Thomas Müller blickt mit Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im Sommer, die er als TV-Experte an der Seite von Jürgen Klopp und Mats Hummels für Magenta TV begleiten wird. Für den ehemaligen Trainer von Borussia Dortmund hat der 36-Jährige gleich eine humorvolle Spitze parat. So bewertet er die Aussichten des deutschen Nationalteams bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.
Hochkarätiges Experten-Panel mit flotten Sprüchen
Ein derart prominent besetztes Experten-Trio hat es im deutschen Fernsehen wohl noch nicht gegeben. Thomas Müller, Jürgen Klopp und Mats Hummels werden während der WM für Unterhaltung und Fachwissen sorgen. Müller, der kürzlich mit den Vancouver Whitecaps in die neue MLS-Saison gestartet ist, kündigt an, mit seinen Mitstreitern für "die perfekte Mischung aus Expertise, Schlagfertigkeit, Witz und Unterhaltung" zu sorgen. Eine kleine Neckerei in Richtung Jürgen Klopp kann sich der Ur-Bayer nicht verkneifen: "Ich bin gespannt und freue mich auch schon drauf, falls es mal unterschiedliche Ansichten geben wird. Ich bin gespannt, welche Zündschnur als Erstes hochgeht. Ich tippe auf Kloppo!"
Von Konkurrenten zu Kollegen: Müller und Klopp
Thomas Müller und Jürgen Klopp sind sich im Laufe ihrer Karrieren unzählige Male als Gegner auf dem Fußballplatz begegnet. Der langjährige Bayern-Spieler und der ehemalige BVB-Trainer traten in der Vergangenheit vornehmlich als Konkurrenten in Erscheinung. Mit Blick auf das gemeinsame Engagement bei Magenta TV sagte Müller: "Wir werden uns das erste Mal wirklich über den Weg laufen und mal ein paar intensivere Gespräche führen." Dennoch ist der 36-Jährige zuversichtlich: "Grundsätzlich kommen wir als Typen natürlich schon gut zurecht."
Müllers kritische Einschätzung der DFB-Chancen
Auf die WM-Chancen der deutschen Mannschaft blickt Thomas Müller mit gemischten Gefühlen. "Wir haben eine Mannschaft, die absolut in der Lage ist, an einem guten Tag alle zu schlagen", erklärt der erfahrene Fußballprofi. Allerdings schränkt er ein: "Jetzt kommt die Kehrseite: Wir sind aktuell nicht in einer Phase unserer deutschen Fußballgeschichte, in der wir in ein Spiel gehen und sagen: Uns kann keiner schlagen. Diese Stabilität sehe ich nicht." Als Favoriten für den Titel nennt Müller neben Titelverteidiger Argentinien auch Frankreich und England mit dem ehemaligen Bayern-Trainer Thomas Tuchel und Torjäger Harry Kane. Zudem traut er Nations-League-Sieger Portugal viel zu.



