Nach Knäbe-Abgang: Auch Trainer-Entwickler Fuchs könnte Rot-Weiß Erfurt verlassen
Nach Knäbe-Abgang: Fuchs könnte Rot-Weiß Erfurt verlassen

Unruhe bei Rot-Weiß Erfurt: Nach Knäbe-Abgang wackelt der Nächste

Das könnte sich zu einer handfesten Vereinskrise bei Rot-Weiß Erfurt ausweiten. Dass NLZ-Chef Steffen Knäbe zum Monatsende – mitten in der Saison – hinschmeißt, kam für viele überraschend. Das interne Zerwürfnis mit „Teilen des Vorstandes“ schwelte allerdings schon seit Monaten.

Brisante Entwicklungen im Nachwuchsleistungszentrum

Brisant: Knäbe wurde in den Wahlausschuss für den neu zu wählenden Betriebsrat berufen – die Wahl an sich bereits ein Novum im deutschen Fußball. Gut möglich, dass er sogar selbst gewählt worden wäre. Doch der Nachwuchsleiter soll in den vergangenen Wochen dreimal abgemahnt worden sein. Dagegen könnte er rechtlich vorgehen.

Knäbe selbst meldete sich inzwischen zu Wort. Er betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit Franz und Fabian Gerber sowie Patrick Ecke. Am Vorstand übte er hingegen deutliche Kritik. Er spricht von „Diskrepanzen in Fragen der Qualitätsansprüche und Fürsorgepflicht“ sowie von „Differenzen darüber, wie eine konstruktive, werteorientierte und entwicklungsfördernde Zusammenarbeit aussieht“.

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Zukunft von Trainer-Entwickler Henri Fuchs ungewiss

Am Montagabend reagierte auch der Vorstand – und distanzierte sich von sämtlichen Vorwürfen. Doch damit nicht genug: Auch die Zukunft von Trainer-Entwickler Henri Fuchs ist offen. Der UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber könnte im Sommer eine neue Herausforderung annehmen und RWE verlassen. Fuchs gilt als sportlicher Gewinn – auch, weil er finanziell kaum ins Gewicht fiel.

Bereits jetzt läuft die Suche nach einem möglichen Nachfolger. Bis Ende März soll eine Entscheidung fallen. BILD kennt zwei Namen, die intern gehandelt werden:

  • Matthias Rahn
  • Karim Alain

Beide haben eine RWE-Vergangenheit und arbeiten aktuell im Nachwuchs bei Energie Cottbus.

Interessante Verbindung zur Vereinsgeschichte

Interessant: Rahn war im vergangenen Jahr beim Abschiedsspiel von RWE-Ikone Carsten Kammlott dabei – jener Veranstaltung, die man bei RWE selbst verpasst hatte. Diese Verbindung zur Vereinsgeschichte könnte bei einer möglichen Rückkehr eine Rolle spielen.

Die Situation bei Rot-Weiß Erfurt bleibt angespannt. Während der Vorstand versucht, die öffentliche Kritik zu entkräften, müssen gleichzeitig wichtige Personalentscheidungen für die Zukunft des Nachwuchsbereichs getroffen werden. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Verein die Krise bewältigen kann oder ob weitere Abgänge folgen werden.

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