Nach Pokal-Aus: Leitls besonderer Hertha-Plan für den Aufstieg
Total ausgelaugt und mit hängenden Köpfen marschierten Herthas Pokalfighter nach dem bitteren 4:5 n. E. gegen den SC Freiburg vom Platz. Dieses Aus wird für längere Zeit in den Köpfen und Beinen der Spieler bleiben. Deshalb hat Hertha-Trainer Stefan Leitl (48) einen besonderen Plan entwickelt, um sein Team wieder auf Kurs zu bringen.
Zwei Tage Auszeit für mentale Regeneration
Leitl erklärt seine Strategie: „Jetzt gilt es, die Köpfe freizubekommen. Die Enttäuschung ist riesig. Wir haben drei Tage Zeit bis zum nächsten Spiel. Deshalb müssen wir nicht nur physisch, sondern besonders mental regenerieren.“ Der Trainer gibt seinem Team zwei Tage frei: „Mittwoch sollen die Jungs zu Hause bleiben, Donnerstag weiß ich auch nicht, ob wir überhaupt trainieren. Denn wir haben auch Kranke und Verletzte.“
Diese Auszeit soll den Spielern helfen, Seele und Beine baumeln zu lassen, damit sie am Samstag im Zweitliga-Hit gegen Hannover 96 (13 Uhr/Sky) wieder eine Top-Leistung abliefern können. Leitl betont die Bedeutung der mentalen Erholung nach der emotionalen Belastung des Pokal-Aus.
Freiburg als Vorbild für den Aufstiegstraum
Der Hertha-Coach sieht im SC Freiburg ein wichtiges Vorbild für seine Mannschaft. Er sagt: „Wir haben ein großes Ziel in der 2. Liga. Wenn wir es da alle sieben Tage hinbekommen, was die Freiburger alle drei Tage machen, dann haben wir eine realistische Chance, unseren Traum Mitte Mai zu erleben.“
Leitl bezieht sich dabei auf die Intensität, mit der Freiburg sowohl in der Bundesliga als auch in der Europa League auftritt. Diese konstant hohe Leistungsbereitschaft möchte er bei Hertha etablieren, um den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen.
Kapitän Reese fordert schnelle Regeneration
Hertha-Kapitän Fabian Reese (28) unterstützt den Plan seines Trainers und macht eine klare Ansage ans Team: „Jetzt müssen wir schnell regenerieren und Samstag die Elf aufs Feld schicken, die bereit dafür ist, ein Feuerwerk abzubrennen.“
Die Spieler sollen die zwei Tage Pause nutzen, um sich sowohl körperlich als auch mental von der Enttäuschung des Pokal-Aus zu erholen. Der Fokus liegt nun vollständig auf der Zweitliga-Partie gegen Hannover und dem übergeordneten Ziel des Aufstiegs.
Leitls Hertha-Plan kombiniert somit psychologische Erholung mit sportlicher Zielsetzung. Durch die gezielte Regenerationsphase und die Orientierung an erfolgreichen Vorbildern wie Freiburg will das Team gestärkt aus der Krise hervorgehen und den Aufstiegskampf fortsetzen.



