Rafael Nadal hat Spekulationen über eine mögliche Kandidatur für das Präsidentenamt von Real Madrid eine klare Absage erteilt. Der ehemalige Tennisprofi stellte am Mittwoch in einem Beitrag auf der Plattform X klar, dass die entsprechenden Gerüchte nicht der Wahrheit entsprechen.
Nadal reagiert auf Spekulationen
„Ich habe die Berichte gelesen, die mich mit einer möglichen Kandidatur für das Präsidentenamt von Real Madrid in Verbindung bringen. Diese Gerüchte sind nicht wahr“, schrieb Nadal. Zuvor war in verschiedenen Medienberichten spekuliert worden, der 38-Jährige könne eine Kandidatur des Unternehmers Enrique Riquelme unterstützen. Nadal, bekennender Madridista und regelmäßiger Gast in der Ehrenloge des Estadio Santiago Bernabéu, betonte, dass er auch in Zukunft lediglich ein Fan des Klubs sein werde.
Hintergrund: Neuwahlen bei Real Madrid
Der amtierende Präsident Florentino Pérez hatte am Dienstag Neuwahlen ausgerufen und seine erneute Kandidatur angekündigt. Daraufhin wurden mögliche Gegenkandidaten diskutiert, wobei der Name Nadal in Verbindung mit Riquelme auftauchte. Der 37-jährige spanische Geschäftsmann, der mit seinem Unternehmen für erneuerbare Energien in Mexiko ein Milliardenvermögen angehäuft hat, hatte bereits vor Jahren Interesse am Präsidentenamt bekundet. Pérez attackierte Riquelme bei seiner Ankündigung mehrfach und bezeichnete ihn abfällig als „Mann mit südamerikanischem Akzent“.
Finanzielle Hürden für Kandidaten
Für eine Kandidatur bei Real Madrid ist eine finanzielle Garantie in Höhe von 15 Prozent des Vereinsumsatzes erforderlich. Basierend auf der jüngsten Bilanz von über 1,2 Milliarden Euro entspricht dies einer Summe von rund 187 Millionen Euro. Riquelme, auch „Sonnenkönig“ genannt, verfügt über die nötigen finanziellen Mittel und bleibt damit ein heißer Kandidat für die Herausforderung von Pérez. Die Entwicklung der Machtverhältnisse bei den Königlichen bleibt somit spannend.



