Nagelsmann stellt Sané Ultimatum: WM-Kaderplatz nur bei Leistung
Nagelsmann zu Sané: WM-Platz nur bei Leistung

Nagelsmann stellt Sané Ultimatum: WM-Kader nur bei konstanter Leistung

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat dem DFB-Flügelspieler Leroy Sané klare Bedingungen für eine Nominierung zum WM-Kader 2026 gestellt. In einer Pressekonferenz betonte der Trainer, dass zwar kein Spieler endgültig abgeschrieben sei, aber kontinuierliche Leistungsnachweise erforderlich seien.

Keine Garantie trotz Nominierung

Nagelsmann erklärte deutlich: „Die Tür ist für keinen zu, der nicht dabei ist, aber die Tür ist auch nicht dauerhaft offen für die, die dabei sind. Man muss das schon immer auch bestätigen.“ Diese Aussage richtet sich insbesondere an Sané, dessen Leistungen in jüngster Zeit schwankten.

Der 30-jährige Offensivspieler, der aktuell in der Türkei aktiv ist, zeigte im November im Qualifikationsspiel gegen die Slowakei (6:0) starke Leistungen, konnte diese Form jedoch beim 4:3 gegen die Schweiz nicht bestätigen. „Das Spiel gegen die Slowakei ist die Benchmark für Sané, aber er muss das immer erreichen“, so der Bundestrainer.

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Nagelsmann verteidigt Sané gegen Kritik

Gleichzeitig zeigte sich Nagelsmann verwundert über die teils harte öffentliche Kritik an Sané. „Ich frage mich oft: Was hat man denn für eine Erwartungshaltung, wenn man mir 20 Minuten nach dem Spiel so eine Frage stellt, was jetzt mit Leroy passiert. Soll ich irgendeinen Spieler abmontieren?“ Diese radikale Maßnahme lehnte er entschieden ab.

Stattdessen kündigte er an, allen Spielern bis zur WM-Kadernominierung am 12. Mai die Stange zu halten – unter einer entscheidenden Bedingung: „Aber es muss Leistung folgen.“ Als Argument für Sané nannte Nagelsmann den Mangel an Eins-gegen-eins-Spielern im DFB-Kader, insbesondere fußverkehrt.

Konkurrenz und Erwartungen

Als potenzielle Alternativen zu Sané nannte der Bundestrainer Neuling Lennart Karl und Jamie Leweling. Dennoch betonte er: „Leroy weiß, was gefordert ist – und er muss das zeigen.“ Die kommenden Wochen werden somit entscheidend für Sanés WM-Chancen sein, sowohl in den DFB-Spielen als auch bei seinem Verein.

Nagelsmanns Botschaft ist klar: Trotz seiner grundsätzlichen Unterstützung gibt es keine automatische Nominierung. Jeder Spieler, auch ein erfahrener Nationalspieler wie Sané, muss sich seinen Platz im WM-Kader durch konstant gute Leistungen verdienen. Die Zeit bis Mai wird zeigen, ob Sané dieser Herausforderung gewachsen ist.

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