NFL plant Saison-Revolution: 18 Spiele und verschobener Super Bowl
NFL plant 18 Spiele und verschobenen Super Bowl

NFL plant historische Saison-Revolution mit 18 Spielen

Die National Football League (NFL) steht vor einer der größten Veränderungen ihrer Geschichte. Wie interne Quellen berichten, will die Liga auf dem bevorstehenden Frühjahrsmeeting der 32 Team-Eigentümer grünes Licht für Verhandlungen mit der Spielergewerkschaft einholen, um eine Saison-Revolution voranzutreiben. Kernpunkt ist die Erhöhung der regulären Saison von aktuell 17 auf 18 Spiele.

Mehr Spiele, weniger Vorbereitung

Im Gegenzug zur Saisonerweiterung plant die NFL, eins der drei Vorbereitungsspiele zu streichen. Diese sogenannten Preseason-Spiele gelten oft als wenig attraktiv, da hier hauptsächlich Ersatzspieler um Kaderplätze kämpfen. Gleichzeitig könnte die Saison von 18 auf 20 Wochen verlängert werden, wobei statt einer spielfreien Woche künftig zwei eingeplant würden. Diese Maßnahmen sollen die Belastung für die Athleten besser verteilen.

Neue Regeln für Spieler und Quarterbacks

Besonders interessant ist der geplante Kniff bei der Umsetzung. Die meisten Spieler dürfen laut aktuellen Regeln nur 17 Saisonspiele bestreiten und müssten somit eine Partie aussetzen. Ausnahmen gelten jedoch für Spezialpositionen wie Kicker, Punter, Longsnapper – und vor allem für Quarterbacks. Kein NFL-Team möchte im entscheidenden Saisonendspurt auf seinen Star-Quarterback verzichten müssen.

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Viele Spieler verpassen ohnehin Spiele aufgrund von Verletzungen, weshalb die NFL-Verantwortlichen glauben, der Spielergewerkschaft einen fairen Deal unterbreiten zu können. Mit J.C. Tretter (35) hat die Gewerkschaft einen neuen Vorsitzenden, der in den kommenden Wochen die Verhandlungen führen wird.

Finanzielle Anreize und Umsatzziele

Für die Liga wäre die Erweiterung auf 18 Saisonspiele finanziell äußerst lukrativ. NFL-Boss Roger Goodell träumt langfristig von einem Umsatz von rund 30 Milliarden Dollar. Aktuell liegt die Liga bei etwa 23 Milliarden Dollar. Die zusätzlichen Spiele würden nicht nur mehr Einnahmen aus Fernsehrechten und Ticketverkäufen generieren, sondern auch die Vermarktungsmöglichkeiten erheblich erweitern.

Super Bowl wird dauerhaft verschoben

Ein weiterer bedeutender Aspekt der geplanten Revolution betrifft den Super Bowl. Die Liga plant, das große Endspiel dauerhaft um eine Woche nach hinten zu verschieben. Statt am ersten Februar-Wochenende würde der Super Bowl künftig am zweiten Sonntag im Februar stattfinden.

Dieser Schritt hätte praktische Vorteile für Millionen Amerikaner. Am dritten Montag im Februar wird in den USA der Präsidententag begangen – ein offizieller Feiertag. Studien zufolge nehmen sich ohnehin etwa 26 Millionen Menschen für den Montag nach dem Super Bowl einen Urlaubstag. Die Verschiebung würde diese Praxis vereinfachen und möglicherweise die Zuschauerzahlen weiter steigern.

Zeitplan und erste Auswirkungen

Die Saisonerweiterung soll bereits zur Saison 2027-28 in Kraft treten. Interessanterweise hat die Liga den Super Bowl 2028 in Atlanta noch nicht offiziell terminiert – ein ungewöhnlicher Vorgang, da normalerweise tausende Hotelzimmer und das Convention Center lange im Voraus reserviert werden müssen. Dies deutet auf die Ernsthaftigkeit der Pläne hin.

Auf dem Eigentümer-Meeting wird voraussichtlich auch der Super Bowl 2029 nach Las Vegas vergeben werden. Die Kombination aus Saisonerweiterung und Super-Bowl-Verschiebung markiert somit eine neue Ära für die populärste Profisportliga der Vereinigten Staaten.

Die kommenden Verhandlungen zwischen Liga und Spielergewerkschaft werden zeigen, ob diese ambitionierten Pläne tatsächlich umgesetzt werden können. Sicher ist jedoch, dass die NFL nicht ruht, um ihr Geschäft weiter zu optimieren und neue Rekorde aufzustellen.

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