Nürnberg-Training: Torwart rechnet mit Flop-Stürmer Biron ab - Klose fordert mehr Konstanz
Nürnberg: Torwart rechnet mit Flop-Stürmer Biron ab

Nürnberg-Training: Torwart rechnet mit Flop-Stürmer Biron ab

Mitten im Training des 1. FC Nürnberg hat Torwart Jan Reichert (24) mit einem bissigen Kommentar über Stürmer Mickaël Biron (28) für Aufsehen gesorgt. Der Sommerzugang aus Belgien zeigte zwar einen spektakulären Fallrückzieher-Treffer, doch die Reaktion des Torhüters spiegelte die allgemeine Unzufriedenheit wider.

„Der trifft sieben Monate lang kein Scheunentor“

Nachdem Biron nach einer Flanke von Henri Koudossou (26) den Ball kunstvoll ins Netz bugsiert hatte, kommentierte Reichert trocken: „Der trifft sieben Monate lang kein Scheunentor und dann das …“ Die Aussage des etablierten Torwarts, der seit fast zwei Jahren die Nummer eins beim FCN ist, unterstreicht die enttäuschende Bilanz des Angreifers.

Biron hat in dieser Saison bisher zwölf Einsätze für den Club bestritten, davon in der Rückrunde nur drei mit insgesamt lediglich 25 Spielminuten. Für den Stürmer, für den Nürnberg vor der Saison 800.000 Euro an den belgischen Zweitligisten RWDM Brussels gezahlt hat, läuft die Zeit langsam aber sicher davon.

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Klose fordert endlich Konstanz

Trainer Miroslav Klose (47) nimmt den Sommerzugang, der bisher noch ohne Pflichtspieltor und Torbeteiligung geblieben ist, deutlich in die Pflicht. „Ich will, dass von ihm etwas kommt, weil es mir nicht reicht, wenn man es nur ein wenig aufblitzen lässt“, betonte der Coach.

Klose, der Birons Leistungen vor einigen Wochen bereits als „Eintagsfliege“ bezeichnet hatte, fordert nun konstantere Leistungen: „Qualität bedeutet, dass du konstant gut spielst und konstant gut trainierst, um überhaupt mal ansatzweise eine Chance zu bekommen.“

Die Uhr tickt für Biron

Mit nur noch sieben Spielen in der laufenden Saison wird der Druck auf den 28-jährigen Nationalspieler von Martinique immer größer. Klose macht deutlich: „Es sind noch sieben Spiele. Viel Zeit hat er nicht mehr!“

Der Trainer betont zwar, dass er im Austausch mit dem Angreifer steht und alle hoffen, dass Biron noch die Kurve bekommt. Doch die klaren Worte und der öffentliche Druck zeigen, dass die Geduld beim 1. FC Nürnberg langsam am Ende ist.

Birons Vertrag läuft zwar noch bis 2027 und beinhaltet eine Verlängerungsoption, doch ohne deutliche Leistungssteigerung in den verbleibenden Spielen könnte seine Zukunft beim Club bereits in dieser Saison besiegelt sein.

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