RB Leipzigs Flügelspieler Nusa im Pfosten-Drama: Die ungewöhnliche Erklärung für seine Torflaute
Während Yan Diomande mit drei Toren und einer Vorlage aus den letzten vier Partien zur absoluten Lebensversicherung von RB Leipzig avanciert ist, kämpft sein Teamkollege Antonio Nusa auf der anderen Flügelseite mit einer bemerkenswerten Durststrecke. Der 20-jährige Norweger wartet seit dem 24. Januar und mittlerweile sieben Spielen auf seinen dritten Saisontreffer – eine Phase, die er selbst mit einer besonderen Art von „Allergie“ erklärt.
Die Aluminium-Allergie: Nusas ungewöhnliche Pfosten-Affinität
„Offenbar mag mich der Pfosten nicht so sehr – oder vielleicht zu sehr“, sagt Nusa mit einem charakteristischen Lachen über seine aktuelle Situation. Tatsächlich traf der junge Offensivspieler in dieser Saison bereits dreimal das Aluminium – und führt damit sogar die Liga-Statistik in dieser kuriosen Kategorie an. „Ich muss etwas mehr nach innen zielen“, gibt der Flügelflitzer selbstkritisch zu.
Besonders wichtig wäre ein Ende der Torflaute in den kommenden Kracher-Spielen: am Sonntag beim Auswärtsspiel in Stuttgart und eine Woche später im Heimspiel gegen Hoffenheim. Doch belasten scheint ihn die aktuelle „Klemme“ nicht übermäßig. Nusa bleibt philosophisch: „Es gibt Phasen als Fußballer, in denen du effizienter bist – und weniger effizient. Das Wichtigste ist, sich treu zu bleiben und jeden Tag zu arbeiten. Das wird sich auszahlen.“
Mintzlaffs emotionale Kabinenrede gibt Extra-Schub
Nach zwei Siegen in Folge reist der Kumpel von Manchester-City-Star Erling Haaland mit seinen RB-Kollegen dennoch mit gestärktem Selbstvertrauen nach Stuttgart. Im Kampf um die Champions-League-Plätze sind die Sinne geschärft – nicht zuletzt dank der hochemotionalen Kabinenansprache von Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff nach dem knappen 2:1-Sieg gegen Augsburg.
„Er macht sich sehr viele Gedanken um den Klub und hat eine große Leidenschaft für jeden Einzelnen von uns“, schwärmt Nusa über den 50-jährigen Klubchef. „Er glaubt an jeden von uns. Das gibt uns einen Schub.“ Diesen zusätzlichen Motivationsschub konnte man bereits im Training deutlich erkennen. Nicht nur Nusa legte nach dem offiziellen Ende eine Extra-Schicht ein und schwitzte über eine halbe Stunde weiter.
Der Flügelspieler erklärt sein Engagement: „Jeden Tag trainiere ich so lange, wie ich kann. Wir versuchen alles, um uns zu verbessern.“ Und so hofft der Norweger natürlich auch, seine besondere „Aluminium-Allergie“ endlich abzuschütteln und wieder regelmäßig im gegnerischen Tor zu landen.



