RB Leipzig triumphiert: Viola Odebrecht lehnt Wechsel zu VfL Wolfsburg ab
Odebrecht bleibt in Leipzig - Wolfsburg erhält Absage

Leipziger Führungskraft sagt Wolfsburg überraschend ab

Beim VfL Wolfsburg läuft derzeit wenig nach Plan. Nach dem bereits bekannten Abgang von Sportdirektor Ralf Kellermann zu Borussia Dortmund hat der Verein nun eine weitere schmerzhafte Absage erhalten. Die eigentlich als Wunschkandidatin gehandelte Viola Odebrecht wird nicht nach Wolfsburg wechseln, sondern bleibt bei RB Leipzig.

Odebrecht sieht in Leipzig stabilere Perspektiven

Die 43-jährige Weltmeisterin von 2003, die sowohl als Spielerin als auch im Management Erfahrungen in Wolfsburg sammelte, ist seit 2019 Frauenfußball-Chefin in Leipzig. Unter ihrer Führung stieg das Team in die Bundesliga auf. Nach Informationen von BILD und SPORT BILD erhielt Odebrecht vor einigen Wochen eine Anfrage aus Wolfsburg, wo sie auf der Wunschliste ganz oben stand.

Doch die Entscheidung fiel eindeutig für Leipzig aus. Odebrecht begründet ihren Verbleib mit der stabileren Perspektive bei RB Leipzig. Zudem hat sie mit der neuen Klub-Chefin Tatjana Haenni eine starke Fürsprecherin, die intensiv um sie gekämpft hat. Die Leipziger Frauenfußball-Chefin betont, dass sie ihr Projekt weiter ausbauen möchte und ihre Arbeit noch nicht als abgeschlossen ansieht.

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Ein klares Signal für den Leipziger Frauenfußball

Für RB Leipzig ist die Entscheidung von Viola Odebrecht ein deutliches Zeichen, dass das Engagement im Frauenfußball auf dem richtigen Weg ist. Die Klubführung kann sich über diesen Vertrauensbeweis freuen, der die Bedeutung des Frauenfußballs innerhalb des Vereins unterstreicht.

Für den VfL Wolfsburg hingegen stellt die Absage einen weiteren herben Rückschlag dar. Nach dem Verlust von Ralf Kellermann und der Abwanderung von Alexandra Popp zu Borussia Dortmund fehlt nun auch die eigentlich avisierte Nachfolgerin. Der Verein betont zwar weiterhin sein starkes Engagement im Frauenfußball und die Ambitionen in der Champions League, doch dafür werden dringend positive Signale benötigt.

Suche nach Führungskraft beginnt von Neuem

Die Probleme in Wolfsburg verschärfen sich zusätzlich durch eine weitere Absage. Nach Informationen von BILD und SPORT BILD wird auch der zweite Kandidat auf der Liste, Osman Cankaya vom 1. FC Nürnberg, nicht der Nachfolger von Ralf Kellermann. Die Gespräche mit dem 36-jährigen Frauenfußball-Chef führten nicht zu einer Verpflichtung.

Damit muss der VfL Wolfsburg die Suche nach einer neuen Führungskraft für den Frauenfußball komplett neu beginnen. In einer Phase, in der der Verein dringend Stabilität und positive Impulse benötigt, stellt diese Entwicklung eine besondere Herausforderung dar. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie Wolfsburg auf diese Rückschläge reagieren und ob es gelingt, alternative Lösungen zu finden.

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