Pokal-Aus in Freiburg: Schiri-Wut nach aberkanntem Tor gegen Stuttgart
Pokal-Aus: Freiburgs Wut nach aberkanntem Tor

Der SC Freiburg ist im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart nach Verlängerung mit 1:2 ausgeschieden. Eine strittige Schiedsrichterentscheidung sorgt für große Aufregung bei den Freiburgern. Schiedsrichter Tobias Welz (BILD-Note 5) pfiff ein vermeintliches Tor der Breisgauer ab, was zu heftiger Kritik führte.

Die strittige Szene

Nach 90 Minuten stand es 1:1. In der ersten Minute der Verlängerung traf Maximilian Mittelstädt Freiburgs Niklas Beste mit dem Arm im Gesicht. Während Beste noch am Boden lag, führte Kapitän Maximilian Eggestein den Freistoß schnell aus auf Yuito Suzuki. Der legte ab auf Lucas Höler, der sich mit dem Arm gegen Jeff Chabot durchsetzte. Schiri Welz entschied auf Foul – eine Entscheidung, die für Wut bei Freiburg sorgte.

Eggestein: „Nie im Leben“

Maximilian Eggestein äußerte sich in der ARD empört: „Ich finde, er darf die Situation beim Tor niemals wegpfeifen. Kann mir auch keiner erzählen, dass der Video-Assistent das zurücknimmt, wenn der Schiri es durchlaufen lässt. Nie im Leben. Deswegen ist es einfach schade, dass er da eingreift. Großes Unverständnis.“

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Müller und Schweinsteiger sehen Foul nicht

Freiburg-Torwart Florian Müller sagte: „Wir machen ein Tor, das regulär ist und abgepfiffen wird. Das ist natürlich extrem bitter.“ ARD-Experte Bastian Schweinsteiger meinte: „Im ersten Moment habe ich gar nichts gesehen, 0,0 Foul. Dann habe ich es mir noch einmal angeschaut. Stuttgart hat da schon auch Glück gehabt. Das pfeift nicht jeder Schiri.“

Schuster: „Das ist kein Foul“

Freiburg-Trainer Julian Schuster zeigte sich frustriert: „Ich bin stolz, was die Jungs geleistet haben. Wir haben die Riesen-Chance zum 2:0, dann bekommst du das 1:1. Dann schießen wir noch ein reguläres zweites Tor, über das man leider vielleicht noch einmal sprechen muss. Das ist hart.“ Er ergänzte: „Ich weiß nicht, warum er da abpfeifen muss. Es ist ein reguläres Tor. Es ist hart. DFB-Pokal-Halbfinale. Wir schießen ein reguläres Tor. Das wird leider abgepfiffen. Entschuldigung, das ist kein Foul. Das tut weh.“

Stuttgart im Finale gegen Bayern

Statt Freiburg steht nun der VfB Stuttgart im DFB-Pokal-Finale. Die Schwaben treffen am 23. Mai (20 Uhr) im Berliner Olympiastadion auf den FC Bayern München.

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