Rangnick überrascht: Union-Star Querfeld fällt aus Österreichs Länderspiel-Kader
Rangnick streicht Union-Star Querfeld aus Österreich-Kader

Überraschende Kaderentscheidung: Rangnick setzt auf Neuling statt Querfeld

Eine unerwartete Nachricht erreicht die Fußballwelt: Leopold Querfeld, der 22-jährige Verteidiger von Union Berlin, wurde von Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick aus dem Kader für die kommenden Länderspiele gestrichen. Diese Entscheidung sorgt für großes Aufsehen, da Querfeld seit der EM 2024 in Deutschland zum festen Stamm der österreichischen Nationalmannschaft gehört.

Debütant Affengruber erhält den Vorzug

Anstelle des erfahrenen Querfeld nominiert Rangnick den 24-jährigen David Affengruber vom spanischen Klub FC Elche, der damit sein Debüt für das Nationalteam geben könnte. Rangnick begründete diesen Schritt mit den Worten: „Affengruber kennen wir überhaupt noch nicht. Wir haben jetzt entschieden, ihn uns anzusehen, was aber kein Indiz auf eine WM-Nominierung ist.“ Querfeld steht aktuell nur noch auf der Abrufliste und verpasst damit die Duelle gegen Ghana und Südkorea Ende März.

Querfelds starke Leistungen bei Union Berlin

Die Nicht-Berücksichtigung ist besonders bitter für Querfeld, der in dieser Saison bei Union Berlin als absoluter Leistungsträger und Dauerbrenner gilt. Bisher verpasste er nur ein Spiel aufgrund einer Gelbsperre. Bei der EM 2024 kam er zu einem Kurzeinsatz gegen die Niederlande und überzeugte. Interessant ist, dass Rangnick Zugang zu Informationen über Querfelds Leistungen hat: Torwarttrainer Michael Gspurning arbeitet sowohl bei Union Berlin als auch bei der österreichischen Nationalmannschaft.

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Auch Svoboda wird vorgezogen

Neben Affengruber erhält auch Michael Svoboda den Vorzug vor Querfeld. Der 27-jährige Innenverteidiger, der mittlerweile bei Venezia in der italienischen Serie B spielt und sogar Kapitän des Tabellenführers ist, kehrt nach einem Kreuzbandriss zurück in den Kader. Für Querfeld bleibt nun nur die Hoffnung, sich durch weitere starke Leistungen bei Union Berlin einen Platz im endgültigen 26-Mann-Kader für die WM in den USA, Mexiko und Kanada zu erkämpfen.

Rangnick betonte jedoch, dass die Entscheidung nicht auf mangelnder Kenntnis basiert: „Es ist so, dass wir Leo schon in- und auswendig kennen. Wir hatten ihn in den letzten Lehrgängen immer dabei und haben natürlich auch seine Spiele bei Union gesehen.“ Die Fußballwelt bleibt gespannt, wie sich diese Personalentscheidung auf die Leistung der österreichischen Nationalmannschaft auswirken wird.

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