Eskalation nach Abpfiff: Real-Star Güler sieht glatt Rot gegen FC Bayern
Real-Star Güler sieht nach Abpfiff glatt Rot gegen Bayern

Nach Abpfiff eskaliert die Situation: Real-Star Güler sieht glatt Rot

Mächtig dicke Luft herrschte nach dem turbulenten Champions-League-Kracher zwischen dem FC Bayern und Real Madrid. Nach einer hitzigen Schlussphase wurde es nach Abpfiff beim 4:3 für den FCB im Viertelfinal-Rückspiel richtig ungemütlich. Einem Spieler von Real Madrid brannten dabei die Sicherungen durch, was zu einer spektakulären Nachspielzeit-Eskalation führte.

Hitzige Schlussphase und emotionale Ausbrüche

Arda Güler, der eigentlich in der 90. Minute ausgewechselt worden war, sprintete direkt nach dem Schlusspfiff von der Real-Bank in den Mittelkreis zu Schiedsrichter Slavko Vincic und schimpfte lautstark auf ihn ein. Auch Teamkollege Vinícius Jr. war unmittelbar dabei und gestikulierte mit erhobenem Zeigefinger gegen den Referee. Obwohl bereits Mitglieder des Real-Staffs dazukamen und versuchten, Güler wegzuziehen, wollte sich der türkische Offensivspieler nicht beruhigen.

Selbst Jude Bellingham gesellte sich noch zur hitzigen Diskussion und redete intensiv auf den vierten Offiziellen David Smajc ein. Als Real-Mitarbeiter Güler schließlich schon Richtung Spielertunnel gedrängt hatten, brannten dem talentierten Spieler dann aber noch einmal die Sicherungen durch – denn plötzlich zückte Schiedsrichter Vincic die glatte Rote Karte und zeigte Güler vom Platz.

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Camavingas Platzverweis als Auslöser

Ein wesentlicher Auslöser dieser emotionalen Eskalation nach dem Schlusspfiff dürfte der umstrittene Platzverweis für Eduardo Camavinga in der Schlussphase gewesen sein. Nach einer strittigen Entscheidung wurde der französische Mittelfeldspieler in der 86. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Camavinga hatte zunächst Bayern-Stürmer Harry Kane gefoult und anschließend demonstrativ den Ball nicht hergegeben, was die bereits angespannte Atmosphäre zusätzlich anheizte.

Erst nach Gülers glatter Roter Karte beruhigten sich die erhitzten Gemüter allmählich. Interessanterweise durfte der türkische Nationalspieler sogar noch einmal zurück auf den Rasen, um sich von den mitgereisten Real Madrid-Fans zu verabschieden, bevor sich alle Königlichen nach und nach in die Kabine zurückzogen. Diese ungewöhnliche Geste unterstrich die emotionale Geladenheit dieser denkwürdigen Champions-League-Begegnung.

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