Eintracht Frankfurt: Trainer Riera fordert 12 Punkte vor Länderspiel-Pause
Riera fordert 12 Punkte vor Länderspiel-Pause

Eintracht Frankfurt: Riera gibt 12-Punkte-Ansage vor entscheidenden Wochen

Nach der knappen Niederlage beim FC Bayern München (2:3) braucht Eintracht Frankfurt dringend wieder Siege im Kampf um die europäischen Plätze. Beim Heimspiel am Sonntag gegen den SC Freiburg (17.30 Uhr/DAZN) wollen die Hessen zurück in die Erfolgsspur finden – und bis zur kommenden Länderspiel-Pause Ende März nur noch gewinnen.

„Wir versuchen jedes Spiel zu gewinnen“

Eintracht-Trainer Albert Riera (43) blickt mit großer Zuversicht auf die kommenden Wochen. „Bis zur Länderspiel-Pause haben wir vier sehr wichtige Spiele“, sagt der Spanier. „Dabei versuchen wir so viele Punkte wie möglich zu holen und jedes Spiel zu gewinnen.“ Das bedeutet konkret: Riera will volle Punktausbeute – also 12 Punkte aus den vier Begegnungen.

Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag ein direkter Konkurrent im Rennen um internationale Startplätze nach Frankfurt. Doch für Riera ist das zweitrangig: „Natürlich ist es momentan ein direkter Konkurrent, dennoch müssen wir uns auf uns selbst konzentrieren. Jedes Spiel ist wichtig.“

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Kein Druck dank Fokus auf eigene Stärken

Der Eintracht-Coach betont, dass sein Team keinen besonderen Druck verspüre. „Wir fühlen keinen Druck, weil wir uns auf unsere Aufgaben und das, was wir kontrollieren können, konzentrieren“, erklärt Riera. „Über den Rest denken wir nicht nach. Ich gucke nicht auf die Tabelle. Wenn wir in jedem Spiel unser Ding machen, bin ich sicher, dass wir eine Menge Punkte gewinnen werden.“

Nach dem Freiburg-Spiel geht es für die Frankfurter erst zum Auswärtsspiel nach St. Pauli (8. März), dann folgt das Heimspiel gegen Heidenheim (14. März) und vor der Länderspiel-Pause das Auswärtsspiel in Mainz (22. März). Alle vier kommenden Gegner stehen in der Bundesliga-Tabelle hinter der Riera-Elf.

Extra-Training gegen Standardschwäche

In den vergangenen Wochen hatten die Frankfurter oft Schwierigkeiten, Standard-Situationen zu verteidigen. Nun kommt am Sonntag ausgerechnet Freiburg mit Standard-Spezialist Vincenzo Grifo (32). Doch darauf haben sich die Hessen gezielt vorbereitet.

„Wir hatten zum Start in die Woche eine Trainingseinheit, in der wir explizit Standard-Situationen trainiert haben“, verrät Riera. „Daher wissen wir genau, was bei Standardsituationen in der Offensive und Defensive zu tun ist.“

Körpersprache wichtiger als Stellungsspiel

Zu den Standards hat der spanische Trainer eine klare Philosophie. Für ihn stehen das Körperliche und der Einsatz weit über dem reinen Stellungsspiel. Genau dieser Aspekt wurde in der Extra-Einheit intensiv trainiert.

„Bei Standard-Situationen ist das Verhalten und die Körpersprache der Spieler wichtiger als das Stellungsspiel“, betont Riera. „Daher müssen wir nicht nur am Stellungsspiel arbeiten, sondern an unserem Verhalten.“

Der Trainer konkretisiert: „Du kannst das beste Stellungsspiel der Welt haben, was dir nichts bringt, wenn du dich weich verhältst. Wenn du andererseits ein schlechtes Stellungsspiel hast, aber eine gute Ausstrahlung zeigst, kann es gut gehen.“ Diese Einstellung will Riera seinem Team für die entscheidenden Wochen vor der Länderspiel-Pause vermitteln.

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