Portugal muss in entscheidenden WM-Vorbereitungsspielen auf Cristiano Ronaldo verzichten
Die portugiesische Fußballnationalmannschaft tritt in ihren letzten Testspielen vor der Weltmeisterschaft 2026 ohne ihren größten Star an. Cristiano Ronaldo, der 41-jährige Kapitän und Rekordtorschütze, wurde von Nationaltrainer Roberto Martinez nicht für die Begegnungen gegen Mexiko am 28. März und die USA am 31. März nominiert.
Muskelverletzung als Grund für die Absage
Der Grund für Ronaldos Fehlen ist eine Muskelverletzung am linken Oberschenkel, die sich der Superstar Ende Februar im Ligaspiel seines Vereins Al-Nassr gegen Al-Fayha zuzog. Seit diesem 3:1-Sieg hat "CR7" weder für seinen Klub noch für die Nationalmannschaft gespielt. Trainer Martinez betonte jedoch, dass es sich nicht um eine schwerwiegende Verletzung handelt und der Angreifer sich derzeit in der Erholungsphase befindet.
Für die anstehende Weltmeisterschaft bleibt Ronaldo fest im Plan des portugiesischen Teams. Martinez stellte klar: "Bei der WM werden sich Cristiano Ronaldo und Goncalo Ramos die Position des Mittelstürmers teilen. Wir suchen zusätzlich einen dritten Stürmer mit einem anderen Profil." Diese Aussage unterstreicht, dass der erfahrene Kapitän trotz seiner Verletzung und der Konkurrenz durch jüngere Spieler eine zentrale Rolle im WM-Kader spielen wird.
Letzte Gelegenheit für Experimente vor der WM-Nominierung
Die beiden Testspiele gegen Mexiko und die USA, die beide als Gastgeber der kommenden Weltmeisterschaft fungieren, bewertet Martinez als entscheidende letzte Möglichkeit für taktische Experimente. Der Coach erklärte: "Diese Spiele sind die finale Gelegenheit, verschiedene Aufstellungen und Spieler zu testen, bevor wir im Mai unseren endgültigen WM-Kader bekanntgeben."
Im aktuellen Aufgebot sind einige neue Gesichter zu finden:
- West-Ham-Profi Mateus Fernandes wurde erstmals in den Kader berufen.
- Das 18-jährige Porto-Talent Rodrigo Mora steht erneut im Team und hofft auf sein Debüt in der A-Nationalmannschaft.
Aussichten auf die Weltmeisterschaft 2026
Bei der Endrunde der WM 2026 trifft Portugal in Gruppe K auf Kolumbien und Usbekistan. Der dritte Gegner wird erst in den interkontinentalen Play-offs zwischen Neukaledonien, Jamaika und der Demokratischen Republik Kongo ermittelt. Obwohl das Team in den nächsten Testspielen ohne seinen Starspieler antreten muss, ist klar, dass Ronaldo als Führungsfigur und erfahrener Stürmer eine Schlüsselrolle im portugiesischen WM-Aufgebot einnehmen wird.
Die aktuelle Verletzungspause dient somit der optimalen Regeneration, um den 41-Jährigen fit und einsatzbereit für das prestigeträchtige Turnier zu machen. Die portugiesische Mannschaft startet also vorübergehend ohne ihren Rekordnationalspieler in die letzten Vorbereitungsspiele – aber mit dem festen Ziel, mit ihm bei der Weltmeisterschaft um den Titel zu kämpfen.



