Rösler schlägt Abwehr-Alarm: VfL Bochum kämpft mit individuellen Fehlern
Rösler schlägt Abwehr-Alarm bei VfL Bochum

VfL Bochum: Rösler warnt vor defensiven Schwächen

Nach der enttäuschenden 2:3-Niederlage gegen Holstein Kiel zeigt sich VfL-Cheftrainer Uwe Rösler (57) frustriert und besorgt. Die Bochumer Mannschaft ließ im Heimspiel erneut Punkte liegen, die nach Ansicht des Trainers absolut vermeidbar gewesen wären. Die individuelle Fehleranfälligkeit in der Defensive bereitet Rösler große Sorgen und könnte den Klassenerhalt gefährden.

Individuelle Fehler kosten wertvolle Punkte

Das Spiel gegen Kiel offenbarte erneut die defensive Schwachstelle des VfL. Bereits zur frühen Führung der Gäste spielte Callum Marshall (21) einen unglücklichen Rückpass, der die Grundlage für das erste Gegentor bildete. Vor dem zweiten Treffer verpassten gleich drei Spieler – Erhan Masovic (26), Maxi Wittek (30) und Philipp Strompf (27) – die entscheidenden Abwehraktionen. Besonders ärgerlich war das dritte Gegentor in Unterzahl, bei dem die Zuordnung im Rückraum komplett fehlte.

Rösler, der seit Oktober 2025 versucht, die Defensive zu stabilisieren, sieht seine Arbeit gefährdet: „Wir sind wieder an dem Punkt, wo wir angefangen haben. Wir kassieren aktuell zu oft zu viele Gegentore. Die Tendenz ist nicht gut!“ Diese deutlichen Worte unterstreichen die Dringlichkeit der Situation.

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Hofmann bestätigt die Analyse

Doppeltorschütze Philipp Hofmann teilt die Einschätzung seines Trainers: „Wir machen bis zu der Gelb-Roten Karte ein gutes Spiel. Dann pennen wir zwei-, dreimal hinten, wie so oft in dieser Saison. Gerade das dritte Tor ist sehr ärgerlich. Da müssen wir schneller im Kopf sein und das cleverer lösen.“ Die Mannschaft zeigt zwar Engagement und Moral, wird aber durch individuelle Fehlentscheidungen immer wieder bestraft.

Abstiegskampf bleibt angespannt

Trotz eines 5-Punkte-Vorsprungs auf den Relegationsplatz bleibt die Situation für den VfL Bochum angespannt. Aus den letzten sieben Spielen holte die Mannschaft nur einen Sieg – eine Bilanz, die im Abstiegskampf der 2. Bundesliga gefährlich ist. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein: Gegen direkte Konkurrenten wie Magdeburg (5. April), Braunschweig (12. April) und Dresden (18. März) benötigt Bochum eine hellwache und fehlerfreie Defensive.

Die Länderspielpause bietet dem Team die Möglichkeit, an den defensiven Problemen zu arbeiten. Rösler und seine Mannschaft wissen, dass sich die Situation schleunigst bessern muss, um den Klassenerhalt zu sichern. Der Aufwand und die Einstellung stimmen, nun muss der VfL sich endlich wieder für seine Leistungen belohnen.

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