Schalke entgeht der Blamage nur knapp: Ljubicic-Hammer rettet Punkt in Fürth
Im Topspiel der Zweiten Bundesliga am Samstagabend ist der FC Schalke einer peinlichen Niederlage nur haarscharf entgangen. Der Spitzenreiter rettete sich mit einem späten Traumtor von Dejan Ljubicic zu einem 1:1-Unentschieden beim Tabellenletzten SpVgg Fürth und bleibt damit an der Tabellenspitze.
Fürth trifft früh – Schalke verpasst Chancen
Bereits in der 12. Spielminute ging die SpVgg Fürth in Führung. Nach einer Flanke von Branimir Hrgota konnte Stürmer Branimir Srbeny aus sieben Metern einschießen und erzielte damit sein drittes Saisontor. Auf Seiten der Schalker verpassten Edin Dzeko, Hasan Kurucay und Kenan Karaman vor der Halbzeitpause mehrere klare Torchancen, um den Ausgleich zu erzielen.
Der Ljubicic-Laser: Ein Traumtor zum Ausgleich
Die Wende brachte erst die 75. Minute. Nach einem geblockten Pass von Edin Dzeko im Strafraum landete der Ball bei Dejan Ljubicic. Der kroatische Mittelfeldspieler nahm den Ball an und schoss aus etwa 25 Metern Entfernung einen wahren Hammer unter die Latte – ein Traumtor zum 1:1-Ausgleich für die Königsblauen.
Bemerkenswert: Bereits beim 5:3-Sieg gegen Magdeburg war Ljubicic als Torschütze erfolgreich. Kurz vor seinem Treffer hatte Schalke noch Glück, als ein Eigentor von Edin Dzeko wegen einer vorangegangenen Abseitsstellung von Branimir Srbeny zurückgenommen wurde.
Tabellensituation nach dem Unentschieden
Mit dem einen Punkt bleibt der FC Schalke mit nunmehr 47 Punkten an der Tabellenspitze der Zweiten Bundesliga und hat einen Punkt Vorsprung auf den Verfolger SC Paderborn. Für die Schalker war es der erste Punktgewinn nach zuletzt schwächeren Leistungen.
Die SpVgg Fürth behält mit dem einen Punkt zwar die Rote Laterne als Tabellenletzter, konnte aber vorübergehend zu den Verfolgern Preußen Münster und Magdeburg aufschließen. Historisch betrachtet bleiben die Fürther auch im vierten Zweitliga-Heimspiel gegen Schalke unbesiegt.
Die Königsblauen zeigten in Fürth zwar Schwächen, bewiesen aber mit dem späten Ausgleich erneut die mentale Stärke, die einen Aufstiegsaspiranten auszeichnet. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Schalke diese Form konsolidieren kann.



