Wiedersehen mit Vergangenheit: Schäfer bleibt Wolfsburg verbunden
Ein besonderes Bundesliga-Spiel steht am Sonntag an, wenn RB Leipzig auf den VfL Wolfsburg trifft. Für Marcel Schäfer, Geschäftsführer der Leipziger, bedeutet dieses Duell ein emotionales Wiedersehen mit seinem langjährigen Verein.
Überzeugung vom Klassenerhalt trotz kritischer Lage
In einem exklusiven Interview mit der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung äußerte sich der 41-Jährige vor dem Spiel optimistisch über die Zukunft seines ehemaligen Clubs. „Ich bin davon überzeugt, dass sie die Klasse halten“, betonte Schäfer. Der VfL Wolfsburg befindet sich derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und kämpft gegen den Abstieg.
17 Jahre in Wolfsburg: Eine tiefe Verbundenheit
Marcel Schäfer verbrachte insgesamt 17 Jahre beim VfL Wolfsburg, wo er verschiedene Rollen einnahm:
- Als Spieler von 2007 bis 2018
- Als Sportdirektor von 2018 bis 2022
- Als Geschäftsführer von 2022 bis 2024
Daumendrücken an 32 Spieltagen
Schäfer gestand, dass seine Verbundenheit mit dem VfL so stark ist, dass er dem Team „an 32 Spieltagen die Daumen drückt“. Eine Ausnahme bildet lediglich das direkte Aufeinandertreffen mit seinem aktuellen Arbeitgeber RB Leipzig.
Spekulationen über eine Rückkehr nach Wolfsburg
In Wolfsburg wird immer wieder über eine mögliche Rückkehr des ehemaligen Meisterspielers diskutiert. Sein Nachfolger Peter Christiansen steht aufgrund der unbefriedigenden sportlichen Entwicklung des Clubs in der Kritik. Schäfer schließt eine Rückkehr grundsätzlich nicht aus, verweist jedoch auf seinen noch bis 2028 laufenden Vertrag bei RB Leipzig. „Mein Fokus liegt voll und ganz auf Leipzig“, so der Geschäftsführer.
Das Spiel am Sonntag: Mehr als nur drei Punkte
Das Bundesliga-Spiel zwischen RB Leipzig und VfL Wolfsburg am Sonntag um 17:30 Uhr (live auf DAZN) hat somit eine besondere Bedeutung. Es geht nicht nur um wichtige Punkte im Kampf um die europäischen Plätze beziehungsweise gegen den Abstieg, sondern auch um emotionale Wiedersehen und berufliche Weichenstellungen.



