Doppelpack in 144 Sekunden: Patrik Schick schießt Bayer Leverkusen zum Sieg in Piräus
Schick-Doppelpack bringt Bayer Leverkusen Sieg in Piräus

Bayer Leverkusen mit klarem Sieg in Griechenland

Bayer Leverkusen hat einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale der Champions League gemacht. Die Werkself gewann das Hinspiel der Play-off-Runde beim griechischen Meister Olympiakos Piräus mit 2:0. Damit revanchierten sich die Leverkusener für die 0:2-Niederlage in der Liga-Phase vor genau 29 Tagen.

Patrik Schick als entscheidender Matchwinner

In einem erwartungsgemäß hitzigen und intensiv umkämpften Duell im berüchtigten Hexenkessel von Piräus entwickelte sich Patrik Schick zum unumstrittenen Helden des Abends. Der 30-jährige tschechische Stürmer erzielte beide Treffer für Bayer Leverkusen innerhalb von nur 144 Sekunden und entschied damit die Partie praktisch im Alleingang.

In der 61. Minute zeigte Schick erstmals seine Torjägerqualitäten. Nach einem präzisen Pass von Poku blieb der Leverkusener Angreifer eiskalt und schoss zum verdienten 1:0 für die Gäste aus Deutschland. Kaum hatte sich der Jubel gelegt, bewies Schick nur zwei Minuten später auch seine Kopfballstärke. Eine präzise Ecke von Grimaldo verwandelte er am kurzen Pfosten zum 2:0 (63.).

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Patrik Schick bestätigte einmal mehr seinen Ruf als Leverkusens Mr. Europa. Bereits in den Siegen der Liga-Phase bei Benfica Lissabon (1:0) und gegen Manchester City (2:0) hatte der Tscheche jeweils getroffen und seine Bedeutung für das internationale Auftreten der Werkself unterstrichen.

Spannende erste Halbzeit mit VAR-Entscheidung

Trainer Kasper Hjulmand (53) vertraute auf dieselbe Startelf wie beim 4:0-Bundesligasieg gegen St. Pauli am vorherigen Spieltag. Allerdings gab es Neuerungen auf der Ersatzbank: Hofmann und Terrier standen erstmals in dieser Champions-League-Saison im Kader, nachdem sie für die Liga-Phase nicht nominiert worden waren.

Vor Schicks Doppelpack musste Leverkusen jedoch zunächst die Überlegenheit von Olympiakos-Torhüter Konstantinos Tzolakis anerkennen. Der griechische Keeper zeigte eine herausragende Leistung und vereitelte mehrere klare Torchancen der Deutschen. In der 16. Minute scheiterte Schick selbst aus kurzer Distanz am Piräus-Keeper, und nur 13 Minuten später lenkte Tzolakis einen Volleyschuss von Maza mit einem Weltklasse-Reflex noch an die Latte.

Die größte Gefahr für Bayer Leverkusen entwickelte sich kurz vor der Halbzeitpause. El Kaabi traf per Kopf zum vermeintlichen 1:0 für Olympiakos, doch nach einer gründlichen VAR-Überprüfung wurde das Tor wegen Abseitsstellung annulliert (45.+1). Taremi hatte den Ball noch mit dem Rücken verlängert, was die Schiedsrichter nach Videoanalyse korrekt erkannten.

Verletzungspech und Ausblick auf das Rückspiel

Ein bitterer Moment ereignete sich in der 34. Spielminute, als der ehemalige Leverkusener Retsos und Lorenzo Pirola unglücklich mit den Köpfen zusammenstießen. Beide Spieler bluteten aus Platzwunden und benötigten eine sechsminütige Behandlungspause. Beeindruckenderweise kehrte Pirola kurz nachdem seine Wunde getackert worden war, aufs Feld zurück und klärte noch per Kopf. Zur zweiten Halbzeit musste der Italiener dann jedoch doch in die Kabine und wurde durch Biancone ersetzt.

Durch den deutlichen 2:0-Auswärtssieg hat Bayer Leverkusen vor dem Rückspiel am kommenden Dienstag (21 Uhr) eine äußerst komfortable Ausgangsposition für das Achtelfinale der Champions League. Sollte die Werkself die Aufgabe zu Hause meistern, könnte im nächsten Rundenturnier ein absoluter Kracher gegen die Bayern München oder Arsenal London warten.

Die Leverkusener präsentierten sich in Piräus als reife Europapokalmannschaft, die auch unter schwierigen Bedingungen in einem lauten und feindseligen Umfeld ihre Qualitäten ausspielen konnte. Besonders die mentale Stärke nach der frühen VAR-Entscheidung und die effiziente Chancenverwertung durch Patrik Schick machen Hoffnung auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Europapokalsaison.

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