Schlotterbeck-Vertrag: Ablaufdatum der Klausel gibt BVB Planungssicherheit
Schlotterbeck-Klausel: Ablaufdatum sichert BVB-Planung

Schlotterbeck-Vertrag: Ablaufdatum der Klausel gibt BVB Planungssicherheit

Die langfristige Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund sorgte nicht nur für Freude, sondern auch für erheblichen Wirbel. Speziell die Ausstiegsklausel im bis 2031 laufenden Vertrag, die jüngst durch Präsident Hans-Joachim Watzke bestätigt wurde, stieß auf Kritik. Bei der 0:1-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen wurde Schlotterbeck trotz seines Verbleibes von den eigenen Fans ausgepfiffen, und ehemalige Größen des Vereins äußerten sich ebenfalls negativ.

Details zur ominösen Ausstiegsklausel sickern durch

Inzwischen sickern immer mehr Details zur umstrittenen Klausel durch. Nach übereinstimmenden Medienberichten können nur drei Vereine die Klausel überhaupt ziehen und den Innenverteidiger für mindestens 50 Millionen Euro verpflichten. Zwei dieser Vereine sollen nun bekannt sein: Real Madrid und der FC Liverpool. Bayern München ist demnach nicht das dritte Team auf der Liste, was den BVB zumindest davor schützt, seinen Abwehrchef ungefragt an einen direkten Bundesliga-Konkurrenten zu verlieren.

Frühzeitiges Ablaufdatum im Juli

Ein weiteres erfreuliches Detail für den BVB ist das frühzeitige Ablaufdatum der Klausel. Diese soll nicht für den gesamten Transfersommer gültig sein, sondern muss bis Mitte oder Ende Juli aktiviert werden. Konkret müsste einer der drei Vereine die Klausel rund um das WM-Finale am 19. Juli ziehen, um einen Transfer im Sommer 2026 zu ermöglichen. Dies gibt dem BVB Planungssicherheit, da selbst bei einer Aktivierung der Klausel noch genug Zeit bleibt, einen Ersatz zu suchen.

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Bis zum Ende der Transferperiode wären dann noch etwa sechs Wochen verbleibend, was den Dortmundern ein Transfertheater auf den letzten Metern ersparen könnte. Die Vergangenheit hat oft gezeigt, wie kompliziert Transfers in den letzten Wochen werden können. Mit dieser Regelung kann der BVB frühzeitig reagieren und seine Strategie anpassen, ohne unter Zeitdruck zu geraten.

Insgesamt bietet die Klausel somit trotz der anfänglichen Kritik einige Vorteile für den Verein. Die Einschränkung auf drei Vereine und das Ablaufdatum im Juli minimieren das Risiko eines überraschenden Abgangs und geben dem BVB die nötige Kontrolle über die Personalplanung. Dies könnte langfristig dazu beitragen, die Stabilität in der Defensive zu wahren und die Wettbewerbsfähigkeit des Teams zu sichern.

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