Schuster vor Bayern-Spiel: Freiburg denkt in Chancen und Möglichkeiten
Mit dem Spiel gegen den Rekordmeister startet der SC Freiburg in den anstrengenden April. Trainer Julian Schuster vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg geht „mit einem selbstbewussten Blick auf uns selbst“ in das Punktspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Bayern München.
Positive Denkweise als Schlüssel
„Es ist total wichtig, in Chancen und Möglichkeiten zu denken, um das Spiel so zu gestalten, dass es positiv sein kann“, sagte der Coach am Donnerstag. Schuster geht zwar davon aus, dass seine Mannschaft „leiden“ muss, betonte aber: „Dennoch freuen wir uns auf das Spiel. Es ist eine tolle Herausforderung gegen eine der Top-Drei Mannschaften international.“
Der Ex-Profi fügte hinzu: „Sich mit den Besten messen zu dürfen, gibt zusätzliche Energie.“ Der bisher letzte Punktspielsieg der Breisgauer gegen die Bayern liegt elf Jahre zurück. Damals saß Schuster als Ersatzspieler auf der Bank.
Emotionale Erinnerungen und aktuelle Herausforderungen
„Die Emotionen und guten Erinnerungen sind mir sehr präsent“, sagte der 40-Jährige und scherzte: „Es ist doch ganz gut, dass ich damals auf der Bank saß – und diesmal auch.“ Mit dem Spiel gegen die Bayern beginnt für Freiburg ein intensiver Monat.
Die kommenden Wochen bringen:
- Am Donnerstag kommender Woche das Viertelfinal-Hinspiel der Europa League gegen Celta Vigo
- Nach dem Rückspiel das Halbfinale im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart
- In der Bundesliga den Kampf um die Europacup-Teilnahme
Stolz auf Dreifachbelastung
„Die Tatsache, dass wir im April noch in allen drei Wettbewerben vertreten sind, macht uns sehr, sehr stolz“, erklärte Schuster. „Wenn ich morgens den ersten Schritt aus dem Bett mache, muss das präsent sein. Das kann zusätzliche Energie bringen.“
Der Trainer betonte die mentale Bedeutung dieser Situation für die Mannschaft. Der anstrengende April wird zur Bewährungsprobe für den Sport-Club, der sich in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Europa League behaupten muss.



