SV Siedenbollentin kämpft mit massiven Personalproblemen vor Lichtenberg-Duell
Siedenbollentin: Acht Spieler fehlen vor Lichtenberg-Spiel

Massiver Personalmangel beim SV Siedenbollentin vor Oberliga-Höhepunkt

Der SV Siedenbollentin steht vor einer enormen Herausforderung im Oberliga-Fußball. Am Samstag um 13 Uhr tritt die Mannschaft beim Tabellenzweiten SV Lichtenberg 47 an – und muss dabei mit massiven Personalproblemen kämpfen. Trainer Christoph Haker muss in Berlin mindestens auf acht Spieler verzichten, was die Ausgangssituation für die Gäste deutlich erschwert.

Verletzungspech und Sperren belasten den Kader

Ein besonders dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Stürmer Tom Kliefoth. Der Offensivspieler musste in der vergangenen Woche das Training aufgrund muskulärer Probleme vorzeitig abbrechen. Seine Teilnahme am wichtigen Auswärtsspiel ist damit mehr als ungewiss.

Zusätzlich fehlen der gelb-gesperrte Dennis Ladwig sowie die verletzten Spieler Oskar Fijakolwski, Patryk Galoch, Arkadiusz Czarnecki, Leon Gehrt, Jakub Klimko, Julian Schultze und Andreas Kuhn. Bei Jakub Klimko, der ebenfalls mit muskulären Problemen zu kämpfen hat, besteht lediglich eine minimale Chance auf einen Einsatz. Trainer Haker betont jedoch deutlich, dass man angesichts der kommenden Spiele keine unnötigen Risiken eingehen wird.

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Eidtner kehrt zurück – Abwehr bleibt Sorgenkind

Ein kleiner Lichtblick für Siedenbollentin ist die Rückkehr von Torjäger Daniel Eidtner. Der Stürmer fehlte in den letzten beiden Begegnungen aufgrund einer Gelbsperre und einer Verletzung. Im Hinspiel gegen Lichtenberg hatte Eidtner mit einem verwandelten Elfmeter den entscheidenden Treffer zum 4:3-Erfolg beigesteuert.

Dennoch bleibt die Defensive das größte Problem der Mannschaft. In den vergangenen sechs Spielen kassierte Siedenbollentin insgesamt 18 Gegentore – eine Bilanz, die Trainer Haker als „Katastrophe“ bezeichnet. „Es sind immer wieder individuelle Fehler, die wir uns in der Defensive leisten. Wir müssen da endlich stabiler stehen“, fordert der Coach.

Außenseiterrolle gegen offensive Stärke der Lichtenberger

Gegen den aufstiegsambitionierten SV Lichtenberg 47 sieht Christoph Haker seine Mannschaft in der Rolle des klaren Außenseiters. „Das wird herausfordernd. Aber wir wollen Lichtenberg das Leben so schwer wie möglich machen. Der Druck lastet auf Lichtenberg“, so die taktische Einschätzung des Trainers.

Die Berliner präsentieren sich mit 54 Treffern als offensivstarke Mannschaft der Liga, zeigen aber mit 32 Gegentoren ebenfalls defensive Schwächen. Das Duell verspricht somit torreich zu werden, ähnlich wie das Hinspiel, das Siedenbollentin mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Ob die personell geschwächte Gästemannschaft diese Offensivkraft eindämmen kann, bleibt die zentrale Frage des Wochenendspiels.

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