Im Podcast „Spielmacher“ von 360Media, der auch in voller Länge bei Sky zu sehen ist, hat sich Niklas Süle offen über seine Rolle bei Borussia Dortmund geäußert. Der Innenverteidiger stellte klar: „Wenn ihr einen sucht, der rumschreit, bin ich nicht der Richtige.“ Süle betonte, dass er seine Führungsqualitäten eher durch konstante Leistungen und ruhige Kommunikation auf dem Platz zeige, statt durch laute Kommandos.
Selbstbewusstsein statt Lautstärke
Der 29-Jährige erklärte, dass er sich seiner Stärken bewusst sei und nicht versuche, eine Rolle zu spielen, die nicht zu ihm passe. „Ich bin ein Typ, der vorangeht, aber auf meine Art. Ich muss nicht brüllen, um Respekt zu bekommen“, so Süle. Er sehe seine Aufgabe darin, die jungen Spieler zu führen und ein Vorbild zu sein, ohne dabei seine Authentizität zu verlieren.
Reaktionen aus dem Team
Seine Aussagen kommen zu einer Zeit, in der der BVB nach Führungspersönlichkeiten sucht. Trainer Edin Terzić zeigte sich zufrieden mit Süles Entwicklung: „Niklas ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Er übernimmt Verantwortung, auch wenn er es nicht laut tut.“ Mitspieler Julian Brandt ergänzte: „Er ist einer, der immer da ist und durch seine Erfahrung punktet.“
Die Fans des BVB dürften diese klare Ansage begrüßen, denn sie zeigt, dass Süle sich seiner Rolle bewusst ist und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen – ganz ohne Geschrei.



