Spezialtraining zeigt Wirkung: Nürnbergs Scobel rennt aus der Krise
Beim 1. FC Nürnberg hat Sturmtalent Piet Scobel (20) mit einem individuellen Sondertraining einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Nach einem beeindruckenden Rückrundenstart gegen Elversberg, bei dem er zwei Tore erzielte und zwölf Abschlüsse vorlegte, war es um den jungen Angreifer zuletzt ruhiger geworden. Gegen Kaiserslautern stand Scobel jedoch erstmals seit sechs Wochen wieder in der Startelf und präsentierte sich in deutlich verbesserter Form.
Klose lobt Entwicklung des Sturmtalents
Trainer Miroslav Klose (47) zeigte sich mit der Leistung seines Schützlings zufrieden: „Er hat ein gutes Paket und ist clever. Zunächst brauchte er etwas Zeit, um ins Spiel hineinzufinden, aber dann kam er richtig ins Laufen.“ Scobel harmonierte gut mit Sturmpartner Mohamed Ali Zoma (22) und war direkt an sechs Torabschlüssen beteiligt. Beim 3:0 durch Luka Lochoshvili (27) gelang ihm sogar sein erster Profi-Assist.
Individuelles Programm für mehr Schnelligkeit
Dass der 1,91 Meter große Scobel nun agiler und flinker wirkt, ist kein Zufall. Seit Wochen absolviert der ehemalige U23-Stürmer ein speziell auf ihn zugeschnittenes Training. Klose erläutert: „Mit ihm haben wir jetzt ein anderes Programm gestartet. Wir bereiten ihn bereits auf die kommende Saison vor. Für schnelle Beine und mehr Beweglichkeit haben wir spezielle Übungen entwickelt. Diese Elemente haben ihm bisher etwas gefehlt.“ Das individuelle Programm scheint bereits Früchte zu tragen und hilft Scobel, aus seiner sportlichen Krise herauszurennen.
Die Zweikampfquote von 54,2 Prozent unterstreicht seine gesteigerte Präsenz auf dem Platz. Der Fokus liegt klar darauf, Scobel langfristig für die Anforderungen des Profifußballs zu wappnen und sein Potenzial voll auszuschöpfen.



